Tandemsprung

Zu meinem Geburtstag bekam ich ein besonderes Geschenk. Es war ein Gutschein für einem Tandemsprung. Einzulösen beim Jump Club in Krems.
Bis zum September musste ich warten, bis ich einen Termin bekam.
Bei herrlichem Wetter zeitig fortgefahren, damit ich den Flieger nicht verpasse. 🙂
Thomas fuhr mit, auf gut Glück, vielleicht bekommt er einen Platz.
Glück gehabt er darf auch springen, wir müssen nur ein bisschen warten. Den Sprung spendierte ich ihm, weil er seinen Urlaub damit verbrachte in meinem Elternhaus die Heizung zu machen.

Zuerst musste ein Formular ausgefüllt werden, danach wurden wir aufgerufen und wir mussten uns ein Video ansehen, in dem alles zum Sprung erklärt wurde.
Danach hieß es wieder warten.

Am Flughafen war reges treiben. Der Rettungshubschrauber landete (hat dort seinen Stützpunkt) ein anderer startet zu einem Rundflug und jede Menge Leute waren hier um auch zu springen oder den wagemutigen beizustehen. 🙂


Unten der Flieger. Der nächste Flug gehört uns.

Um halb 11 Uhr, eine halbe Stunde später als geplant, ging es los.

Wir mussten in den Hangar und wurden dort „Aufgeschirrt“,

nochmals ein paar kurze Erklärungen ein paar Fotos und schon ging es Richtung Rollfeld.



Im Flieger war es ordentlich eng. Vier Personen habe gut Platz, aber wir waren sechs. 🙂 Erinnerungen an meine Schulzeit wurden wach, damals wurden auch 15 Kinder in einen 9 Sitzer Bus gepfercht. 🙂
Platzangst oder (Körper)kontaktscheu darf man nicht sein. 🙂



20 Minuten brauchte der Flieger bis er die Ausstiegshöhe von 4000 Meter erreicht hatte. In der Zeit konnte man die Aussicht genießen. Wir flogen entlang vom Kamptal. Die Landschaft unter uns wurde immer kleiner. Die Flugrichtung wurde geändert, es ging in einer Schleife über den Hafen von Krems zurück Richtung Flughafen.
Dann hieß es Aussteigen. Ich war als zweiter an der Reihe, Thomas war der letzte.

Man ist das Geil, wenn man da in der Tür sitzt und einem die Luft mit gut 220 Km/h um die Ohren weht und die Füße 4000 Meter über den Grund pendeln. Leider kann man das gar nicht so Richtig erfassen. Sowie man in der Richtigen Position ist, geht es auch schon runter.

Jetzt geht es los. Nur die Harten kommen in den Garten. 🙂

Wir sind schon im freien Fall und beschleunigen, man ist das Geil.


Beim nächsten Mal nehme ich etwas Hautstraffende Creme. 🙂

Der freie Fall ist viel zu kurz, der könnte ruhig 20 Minuten dauern. 🙂 Muss mal mit dem Felix Baumgartner reden, vielleicht könnte ich ihn für einem Tandemsprung aus der Stratosphäre überreden. 🙂
Nach ca. 40 bis 50 Sekunden bekam ich das Signal, Christian (der Tandemmaster) öffnet den Schirm. Im freien Fall saust man auf dem Bauch „liegend“ der Erde entgegen, sobald sich der Schirm geöffnet hat, schwebt man „stehend“ Richtung Boden.

 

Jetzt war es auch ruhig und ich konnte mich mit Christian unterhalten. Während er Fotos machte und filmte, durfte ich den Schirm lenken. Auch der Flug mit dem Schirm war viel zu kurz und so erreichten wir nach ca. 8 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen.

Im Landeanflug

 

Die Erde hat uns wieder.


Als letzter landet Thomas

Ein tolles Erlebnis welches ich nur einem jedem empfehlen kann.
Zum Schluss gab es noch eine Urkunde, welche uns die Tapferkeit bescheinigt, dann war das Geburtstagsgeschenk aufgebraucht. 🙁

So ein Sprung aus 4000 Meter höhe macht hungrig, darum fuhren wir in Loosdorf zum Schnitzelwirt.


 

Eine Fuhre Mist sollte der krönende Abschluss sein.

 

Ein „kleines“ Dessert rundete den schönen Vormittag ab.

Eispalatschinken

Mohr im Hemd

Zum Schluß noch ein Video 6:16 min.

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