
Wenn es auch ewig dauert, aber die Zeit arbeitet und urplötzlich hat
das Warten ein Ende.
So ist am 29. Juli die Zeit zum Aufruch in den Süden gekommen.
Bis eine Stunde vor der Abfahrt wurde am Wohnwagen noch gearbeitet um die
Schäden durch einen Wassereinbruch zu beseitigen.
Aber um 19 Uhr war es soweit, alles war gepackt und jeder war schon voller
Spannung, was uns dieses mal erwarten würde.
Heuer ging es ja nicht, wie in den letzten Jahren nach Funtana, Istrien, sondern
nach Dalmatien, auf die Insel Pag.
Diesmal war auch Gerhard mit. Sein erster Urlaub, der ihn länger als
5 Tage von seiner Bettbank trennen sollte.
Auf der Strecke Präbichl - Graz - Maribor gab es keine Probleme. Mit
einem Rutsch waren wir in Spielfeld über die Grenze und durch Maribor
(SLO) durch.
Bis 23 Uhr ging es auf der Bundesstraße zügig voran, dann Stau.
Keiner wußte warum. 3 Stunden später wußten wir, es staute
sich an der Grenze Bregana (SLO/HR).
Für 20 Kilometer 3 Stunden! Unser erster wirklicher Stau seit wir in
den Urlaub fahren!
Auf der neuen, jetzt auch durchgehenden Autobahn Zagreb - Split, kamen wir
dann gut voran und erreichten, nach 7 Stunden reiner Fahrzeit, die Fähre
Prizna - Ziglijn um 6 Uhr morgens.
Kosten für Autobahnmaut, 123 KN (ca. 17 Euro) für Auto und Wohnwagen,
sind durchaus gerechtfertigt.
Bei der ersten Mautstelle passierte auch ein kleines hoppalla. Gerhard checkte
nicht, das man eine Mautkarte ziehen muß und fuhr so durch.
Als wir dann in Gospic die Autobahn verließen gab es aber keine Probleme
mit dem Zahlen, da wir ja sowieso die längste stecke zu bezahlen hatten.
(Maut für PKW 87 KN, ca. 12 Euro).
Zur Urlaubszeit fahren vier Fähren (bei Nacht zwei), somit gab es keine
Probleme rasch einen Fährplatz zu bekommen.
Man könnte auch über die Pager Brücke auf die Insel fahren.
Ob sich der Umweg von ca. 120 Km lohnt sei in frage gestellt, obwohl die Kosten
für die Fähre für ein Wohnwagengespann (4 Personen) mit 280
KN (ca. 39 Euro) auch nicht ohne sind. (Fähre PKW, 2 Pers., 108 KN ca.
15 Euro)
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Um 7 Uhr standen wir dann vor dem Campingplatz
Strasko, wo es regen Urlauberverkehr gab. Der Campingplatz liegt in einem Wald, was die Suche nach einem passenden Platz erschwerte. Als wir dachten was passendes gefunden zu haben, mußten wir feststellen, daß der Platz doch zu klein war, also weitersuchen. Endlich, ein Platz war gefunden. Erst mal ein kühles Bier trinken. Die Frauen hatten es schon eilig und begannen mit dem Aufstellen des Zeltes. Aber nicht doch! Thomas wollte das Stromkabel anstecken, ging aber nicht. Obwohl über 25 Meter lang, war es zu kurz. Was tun? Kabel kaufen oder neuen Platz suchen? Wir entschieden uns für letzteres. |
| 10 Uhr. Geschafft. Schönen Platz am Rande
des FKK Platzes gefunden. Kleines Gasthaus, Waschhaus und Supermarkt in der Nähe. Zum Meer sind es 40 Meter. Paßt! Den Rest des Tages hieß es im klaren, 26 Grad warmen Wasser baden. Am Sonntag wurden die Tauchbasen im naheliegenden Stara Novalja aufgesucht um uns über deren Angebot zu informieren. Als wir auf den Campingplatz zurückkamen gab es das nächste hoppalla. Gerlinde hatte ihren Autoschlüssel im Kofferraum eingesperrt. (man kann sie keine 2 Stunden |
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alleine lassen) Also pilgerten wir zur Rezeption um
uns über den HAK
(Pannendienst in Kroatien) zu informieren. Welch eine Überraschung. Der HAK hatte am Campingplatz einen Stützpunkt! Dieser war zwar am Sonntag abend nicht mehr besetzt, aber am Montag morgen machte sich der junge Mann gleich an die Arbeit und öffnete den Ford Focus in weniger als 40 sec. (das zum Thema einbruchssicher) Die 50 KN (ca. 7 Euro) wurden gerne berappt. |
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| Am Montag machten wir den ersten Stadtpummel in Novalja
um uns mit der neuen Gegend etwas vertraut zu machen. Am Dienstag ging es nach Pakostane zur Tauchbasis Nadji Laguna um mit Gernot (Wasserratte) vom Tauch-sport.net tauchen zu gehen. Wir hatten zwei schöne Tauchgänge und eine Bekanntschaft vom Forum mehr. Auf dem nach Hause weg besuchten wir noch Sieglinde auf dem Campingplatz Adria Sol in Novigrad |
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Oben: Ein Bild von der Strandpromenade von Novalja.
Links: Die Tauchbasis Nadji Laguna in Pakostane |
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!!Achtung Warnung!!
Wir hatten diesen Campingplatz über das Internet gefunden und wollten
da unseren Sommerurlaub verbringen und auch schon für 3 Wochen gebucht.
Gott sei dank habe wir kurz vor Urlaubs antritt mehr über den Platz erfahren
und umgebucht.
Wir haben dabei auf eine Anzahlung von 100 Euro verzichtet und waren mehr
als froh das wir daß gemacht haben.
Das ist kein Campingplatz sondern eine Zumutung. (Steinbruch würde besser
passen) Der Platz ist als FKK Platz ausgewiesen. Das entspricht nicht der
Tatsache.
Untergrund Schotter (einschlagen von Haring ins unmöglich), kein Schatten.
Zugang zum Meer auf zwei (!) Stellen.
Liegeplatz am Meer gibt es nicht. (Außer du willst das die Leute über
dich rüberstiegen um ins Meer zu kommen)
Kein Geschäft, kein Restaurant ect. am Platz.
Nächste Möglichkeit zum Einkaufen, Unterhaltung,....... ist Zadar.
(mit dem Auto ca. 40min. 40km)
Zufahrt mit dem Wohnmobil problematisch, mit dem Wohnwagen möchte ich
es erst gar nicht versuchen!
Als wir vom Campingplatz wegfuhren mußten wir 20 min warten, weil ein
paar Wohnmobile und PKW´s nicht aneinander vorbei kamen!!
Wir geben mit Absicht keine Web Adresse an, dieser Platz hat es nicht verdient.
Unbelehrbare können ja mal Googeln.
Am Mittwoch regnet es bei angenehm warmen Temperaturen. Den Rest der Woche
regnet es zum teil stark. Auch der Bora hat es in sich, somit ist es geht
zur Zeit nichts mit baden und tauchen. Wellen bis 1,5 Meter hoch rollen auf
den Strand zu, und es ist kalt. Mehr als 20 Grad sind nicht mehr drin.
Am Samstag läßt sich die Sonne wieder blicken. Wir gehen Tauchen,
zum baden ist es aber zu kalt.
Der Sonntag ist voll verregnet und Schweine kalt. Wir kaufen uns eine Flasche
Rum und trinken im Vorzelt Rum Tee. Das im Sommer in Kroatien!?!
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Rumtee im Vorzelt
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Stürmische Bora
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Wohnwagen bei Pager Brücke
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Meersalzgewinnung in Pag
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Geschütz unweit der Pager Brücke
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Landschaft auf Pag
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In der nacht hat sich mittlerweile schon die zweite Luftmatratze der Lindners
verabschiedet.
Sind 200 Kg für eine Luftmatratze vielleicht doch zuviel??
Bei nacht ist es so kalt, daß wir den Wohnwagen heizen. 9° mehr
ist bei nacht nicht drin, am Tag bis 18°.
Der Regen hat aufgehört und auch der Bora hat sich gelegt, so das wir
wenigstens in der Sonne liegen und tauchen gehen können.
Bei einer Flasche Wein (oder waren es mehr?) unterhalten wir uns mit unseren
Nachbarn aus Salzburg.
Mittlerweile haben wir schon den 12. August, die ersten zwei Wochen Urlaub
sind vorüber und das Wetter läßt immer noch zu wünschen
übrig.
Es beginnt wieder stark zu Regnen. Gerhard und Gerlinde beschließen
nach Hause zu fahren.
Als sich das Wetter etwas bessert fahren wir nach Pag um uns die Stadt anzusehen.
Pag hat eine schöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen und Restaurants.
Da der Wetterbericht für Samstag schönes warmes Wetter verspricht
fahren wir in den Nationalpark Krka.
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Stadt Pag
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Stadt Pag
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Stadt Pag
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Im Nationalpark Krka
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Im Nationalpark Krka
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Im Nationalpark Krka
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Wir können nur jedem raten, der in der Nähe ist, diesen Park zu
besuchen. Mindestens einen Tag einplanen!
Eintritt 60 KN pro Person (Kinder 45 KN), Bootsfahrt 100 KN (Kinder 60 KN)
Rucksack mit Proviant mitnehmen, sonst könnte es teuer werden.
Als am Montag das Wetter wieder beschienen ist, beschließen wir die
Abreise aus Novalja um einen Campingplatz in Baska auf der Insel Krk zu besuchen.
Der FKK
Campingplatz Bunculuka liegt am Stadtrand von Baska ist wunderschön
angelegt aber fast ausgebucht.
Macht nichts, wir hatten wieder mal Glück und fanden einen schönen
Platz.
Den Rest der Woche verbrachten wir damit uns mit der Gegend um den Campingplatz
und der Stadt Baska vertraut zu machen. Die Stadt ist sehr schön und
im Gegensatz zu Novalja ruhig und gemütlich. Das Flair der Stadt kann
man mit Porec oder Rovinj vergleichen.
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Reception Camp Bunculuka
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Unser Stellplatz
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Strand vom Campingplatz
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Strandpromenade Baska
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Kleine Gassen kleine Lokae in Baska
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Fähre von Rab kommend
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Da wir beschlossen im nächsten Jahr hier den Urlaub zu verbringen, besuchten
wir auch gleich mal die Tauchbasis
Squatina machten einen Landtauchgang.
Hermann und Eva aus Gresten luden uns zu einem Umtrunk ein, wo wir gleich
mehrere Bekanntschaften schlossen.
Dann war auch schon wieder Zeit an die Heimreise zu denken.
Also packten wir unser Zeug, zogen den Wohnwagen zur Ausfahrtsstraße,
machten noch einen Stadtbummel und traten am Samstag früh die Heimreise
an.
Strecke Baska Kematen 600 Km. 8 Std. Fahrzeit
Zum Schluß: Wir hatten bis jetzt noch nie so schlechtes Wetter.
Wir konnten 6 Tauchgänge wegen Schlechtwetter nicht machen. Wir waren
nie so wenig im Wasser wie in diesem Jahr.
Aber es hat sich trotzdem gelohnt.
Wir hatten schöne Tauchgänge und haben ein paar nette Bekanntschaften
gemacht.
Aufgrund des Schlechtwetters gab es genug Möglichkeiten die Landschaft,
Städte und Bauwerke zu besichtigen.
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