Kurzurlaub Steiermark 2017

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Das verlängerte Wochenende zu Maria Himmelfahrt nutzten wir für einen Kurzurlaub in die Steiermark. Geplant war in der Obersteiermark Pilze zu suchen und etwas relaxen. Aber es kommt ja immer anders. 🙂

Freitag 11. August 2017

Unser erstes Ziel war Leoben, dort hatte ich meinen Anhänger gekauft und ich wollte mir noch etwas Zubehör kaufen. Als das erledigt war, wollte Corinna den Sicherheitsgurt anlegen da passierte es. Das Gurtschloss brach ab. 🙁

So was habe ich auch noch nie gesehen, nicht auszudenken wenn das bei einem Unfall passiert.
Nicht weit von unserem Standort gab es ein Fachgeschäft für KFZ Teile. Naja Fachgeschäft ist vielleicht etwas übertrieben. Es war ein ATU. Die Frage nach einem Sicherheitsgurt hat den Verkäufer ganz schön überfordert. Seine erste Antwort war gleich mal “So was haben wir sicher nicht da”. Er suchte das ganze Geschäft ab und wurde nicht fündig. Ich musste den “Fachverkäufer” richtig bedrängen damit er mal im Lager oder sonst wo nachschaut. “Wenn du nichts findest, dann bau ich den von der Unfallkarre da draußen ab”. Das gab ihm dann doch etwas Antrieb und nach gut 10 Minuten kam er mit einer total verstaubten Schachtel mit Gurt daher. Na geht doch. Lasse mir doch von einem kaputten Sicherheitsgurt nicht den Urlaub versauen.

Gleich am Parkplatz tauschte ich den Gurt und nach 20 Minuten war das Problem behoben.

Irgendwie hatten wir jetzt aber keinen Bock mehr auf Pilze suchen. Wir bemühten das Internet und setzten uns dann in Richtung Murau in Bewegung.
Der Günster Wasserfall sollte jetzt das Ziel sein. Dieser ist der höchste Wasserfall in der Steiermark. Aber er musste noch warten, es war schon zu spät also suchten wir uns eine Futterstelle.

Gefunden haben wir den Guniwirt. Ein Glückstreffer!

Dort gibt es ein Edelsteinmuseum, einen Edelsteingarten und ein Edelstein Fachgeschäft. Diese Steine sind aber nicht unser Objekt der Begierde, die Speisekarte schon eher. 🙂
Lauter Köstlichkeiten!

Danach ein Diamanten Eis. Wir haben alles aufgegessen aber keinen Diamanten gefunden, vielleicht beim nächsten mal.

Die Nacht verbrachten wir auf einem Ruhigen und Einsamen Platz.

Samstag 12. August 2017

Mit Frühstück den Tag beginnen.

 
 

Gestärkt vom Frühstück wollten wir den Wasserfall in Angriff nehmen. Vom Parkplatz sind es Rund 500 Meter zu gehen.

Der Bauer sagte uns, dass der Wasserfall gesperrt sei. Ich merkte an, dass aber Wasser den Bach runter kommt. Da musst er lachen. Ihr könnt schon hinauf, aber auf eigene Gefahr, seid ja schon alt genug. Ein sehr vernünftiger Mensch. 🙂
Wir kletterten über die Absperrung, hier darf man normalerweise Wegzoll entrichten, und gingen den Berg hinauf.

Damit sich niemand beschweren kann, haben wir eine Spende in die Büchse geworfen.
Dann sahen wir auch schon den imposanten Wasserfall.

Obwohl gar nicht gesucht fanden wir Eierschwammerl. Also rein in die Tasche.

Wir wanderten über schöne Almwiesen und trafen Punktgenau unser WoMo.

Von hier wollten wir über den Sölkpass, aber die Unwetter der letzten Wochen ließen das nicht zu. Die Straße war zum Teil weggerissen. Also fuhren wir über Obertauern nach Rohrmoos ins Untertal.
Dort stand schon wieder so ein Wegelagerer und wollte Maut für den Parkplatz kassieren. Aber nicht bei uns. Haben uns vorher Schlau gemacht, beim Wirt nach dem Parkplatz darf man Kostenfrei stehen. Er lies uns Wohl oder Übel fahren und wir parkten beim Wirt.

Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, gingen wir den Riesachfall hoch zum Riesachsee.

Eine Wunderschöne Gegend und noch dazu herrliches Wanderwetter. Nach kurzer Wanderung sahen wir unser Ziel.

Eico interessierte die schöne Gegend weniger, er wollte schon wieder laufen. Aber zuerst ging es in die Jausen Station Gfölleralm.
Nach Kaffee und Bauernkrapfen ging es wieder Bergab.

Von hier aus gibt es jede Menge Wanderwege, aber das stand bei uns nicht am Programm.

Wieder unten angekommen besuchten wir wieder den Almgasthof Riesachfall und stärkten uns mal Richtig. Ich weiß nicht mehr wie die Pfanne geheißen hat, sie war aber Saugut. 🙂

Nachdem wir uns gestärkt hatten fuhren wir weiter ins Obertal zu fahren. Als wir dort ankamen machte die Hütte gerade dicht. Ich fragte ob wir hier über Nacht stehen bleiben dürfen, kein Problem.

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang. Campieren am Parkplatz verboten!

Auch hier haben die Unwetter allerhand zerstört.

Sonntag 13. August 2017

Nach dem Frühstück gingen wir einen Rundwanderweg. Veranschlagt mit 4 Stunden. Wir rechneten mit 6. Wir haben gut gerechnet. 🙂
Eico wusste nicht recht was er mit den Kühen anfangen sollte, also beschloss er sie einfach zu ignorieren.

Direkt vor der Hütte ist ein öffentliches WC. Das wurde um 7 Uhr 30 gereinigt!!

Ein schöner Wanderweg führte den Berg hoch.

Wir überquerten den Bach, welcher unten an der Hütte vorbei führte. Da kann man sehen mit welcher gewaltigen Kraft das Wasser ins Tal schoß.

Bevor es wieder auf einem Waldpfad weiter ging mussten wir ein Stück auf einer Forststraße marschieren.

Als wir wieder auf die Forststraße kamen, war es nicht mehr weit auf die Neualm. Auf der Terrasse der nicht bewirtschafteten Hütte machten wir eine kurze Jausenpause.

Über zwei kleine Brücken überquerten wir den Bach, dann nach Rechts ab Richtung Duisitzkarsee
Dieser Pfad ist schon etwas anspruchsvoll. Hier sollte man schon Trittsicher sein und gutes Schuhwerk tragen.

Es gibt hier ein paar Passagen die sind Seilversichert. Eico fragte sich vermutlich des Öfteren wo wir den bleiben. Für ihn war der Pfad kein Problem.

Dann hatten wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht, 1747 Meter über dem Meer.

Von da an ging es mehr Bergab als Bergauf. Heidelbeeren standen genug, aber leider noch nicht Reif.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann den Duisitzkarsee.

In der Fahrlechnerhütte machten wir kurz Rast bevor wir wieder zu unserem WoMo abstiegen.

Dort angekommen, eine Jause bestellt. 🙂 Fürs Nächtigen muss man auch was konsumieren.

Zur Jause bestellte ich mir 0,5 Liter Most. Die Kellnerin war etwas überrascht. Noch bevor sie die Jause brachte bestellte ich nochmals 0,5 Liter Most. Die konnte das kaum glauben, das den Most wer pur trank und dann gleich einen Liter. Ich sagte ihr, dass das für einen Mostviertler eine Kleinigkeit ist. 🙂

Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir Richtung Südsteirische Weinstraße.
Genau gesagt nach Altenbach zur Buschenschank Stelzl.

Buschenschank Stelzl – Altenbacher N46.668514° E015.344003° Übernachten am Parkplatz erlaubt (schon mehrmals gemacht) sehr ruhig. Betreiber sehr Nett. Gutes Essen, guter Wein. Internet 

Um dort natürlich eine anständige Brettljause zu vernaschen. 🙂 Immerhin war es ja schon früher Abend. Also Abendessen.

Nächtigen durften wir auf dem Parkplatz der Buschenschenke.

Montag 14. August 2017

Super ruhige Nacht verbracht und nachdem der Tag schön begonnen hat, machten wir uns Frühstück.

Nach dem Frühstück ging ich mit Eico in die Klamm. Zu der Klamm möchte ich nicht viel sagen. Sie ist einfach unbeschreiblich schön. Man muss sie erwandern. Die Fotos können die Schönheit der Klamm sicher besser ausdrücken als ich.

Hier kann man eine schöne Aussicht genießen.

Nachdem ich mich bei der Buschenschank gestärkt habe geht es auf der Straße zurück zur Buschenschank Stelzl.

Wir verabschiedeten uns vom Bauern und setzten unsere Reise vort. Das nächste Ziel war das Attemsmoor
Es wird unter den Ausflugszielen der Südsteiermak geführt. Aber das ist ein Griff in den Ars++Zensur++

Sehen tut man hier gar nichts, außer vielleicht einen Frosch.
Die Schautafeln sind verdreckt und vergammelt. Geländer Morsch und schon weggebrochen. So etwas sieht man normalerweise in Rumänien. Für Österreich eine Schande!

Der Schau – Bienenstock total kaputt, alles voller Dreck

und die Bank schlichtweg gefährlich.

Außer Blutsauger ist hier nichts, also schnell wieder weg.

Wir fahren nach Gams zu einer uns bekannten Ölmühle und kaufen allerlei Produkte rund um den Kürbiskern und ein paar Flaschen Schilcher.

Danach geht es weiter zum Harter Teich.

Nach einem gepflegten Abendessen drehen wir eine Runde um den Teich.

Dienstag 15. August 2017

Am nächsten Morgen machen wir noch einen ausgedehnten Spaziergang und treten anschießend unsere Heimreise an. Obwohl nur ein verlängertes Wochenende, war es schön und erholsam.

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