Camping Eldorado Beled
Unsere 3. Tour führte uns wieder nach Ungarn. Diesmal nach Beled.
Hier gibt es einen kleinen Badesee, der zuminderst um diese Jahreszeit, meist
von Fischern genutzt wird.
Grund warum wir uns diesen Campingplatz ausgesucht haben, ist eine Anregung
von Toni (Chef vom ÖCT).
Er hatte im Forum angefragt ob wer Interesse habe hier das verlängerte
1. Mai Wochenende hier zu verbringen.
Wir planten sowieso eine Ausfahrt, so beschlossen wir die Chance zu nutzen
um gleich mal ein paar Forumsmitglieder persönlich kennenzulernen.
Da uns auch diesmal Thomas begleiten wollte, konnten wir erst um 17 Uhr die
Reise antreten.
Wir wählten auch diesmal die Strecke A1 bis St. Pölten und dann
auf der Bundesstrasse über Hainfeld und Wr. Neustadt zur Grenze Klingenbach.
Der im Radio gemeldete Stau am Grenzübergang, hatte sich Glücklicherweise
schon aufgelöst. Dank genauer GPS Daten vom Campingplatz (GPS: N 47°
27.717' E 17° 05.493') hatten wir keine Schwierigkeiten diesen zu finden.
Als wir geben 21 Uhr eintrafen, waren die meisten Forianer schon da. Es fehlte
nur mehr ein WoMo, dieses sollte aber erst am Feiertag ankommen.
Nach der herzlichen Begrüßung bezogen wir unseren Stellplatz, den
wir frei wählen konnten.
Nachdem wir unser WoMo mit Strom versorgt hatten, versorgen wir uns selbst
mit einem kalten Bier:.
Kurz nach 22 Uhr hieß es dann ab unter die Decke.
1.Mai 2009, 5Uhr 30
Ich raus aus dem WoMo umrunde zuerst den See, schwatze dabei mit ein paar
Fischern, verlasse dann das Gelände und begebe mich auf Umwegen in den
Ort.
Beled ist ein typischer Ungarischer Ort, mit noch sehr vielen alten Häusern.
Obwohl ich einige Leute mit Gebäck sehe, finde ich keinen Bäcker.
Als ich kurz nach 7 Uhr zum WoMo zurückkehre, schlafen Corinna und Thomas
noch.
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Nachdem ich Corinna wach geküsst habe, aktiviere ich den Backautomat und beginne die Brötchen aufzubacken. Mittlerweile hat auch Thomas das Bett verlassen und wir beginnen den Frühstückstisch vorzubereiten. Frische Brötchen, Ham and Eggs, Cappuccino. Passt! |
Das Wetter ist bescheiden. Kräftiger Wind und auch kurzer Regen. Es
ist aber nicht kalt. Man kann es mit T-Shirt aushalten. Bevor wir uns auf
den Weg in den Ort machen, wirft sich Thomas in die Fluten des Teichs. Immerhin
ist das Wasser mit rund 18° wärmer als die Luft.
Bei dem Spaziergang durch den Ort, finden wir neben ein paar Wirten und "Bars"
auch einen Zahnarzt, Apotheke, Bankomat und einen Boschdienst. (GPS Daten
am Ende vom Bericht).
Wir fanden auch den kleinsten Frisör und den kleinsten Wirt den wir
je gesehen hatten. Es gibt entlang der Straße überall Trinkwasser
Brunnen.
Hier ein paar Bilder von Beled.
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Trinkwasser Brunnen
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Alte Feuerwehr Pumpe
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Kleiner Frisör
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Kleiner Wirt
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Nach gut einer Stunde Fußmarsch plagt uns der Durst. Mittlerweile hat
sich auch die Sonne durchgesetzt und gibt ihr bestes.
Bei einem Gasthaus mit "Kaiser Bier" Schild wollen wir einkehren.
Denkste, nichts da. Der Wirt öffnet erst um 18 Uhr. Als wir uns vor der
verschlossenen Tür um einen neuen Wirt umschauen, kommt der Wirt ums
Eck, fragt uns ob wir Essen wollen.
"Nein danke, trinken genügt" unser Antwort. Kein Problem. Er
gibt uns zu verstehen, dass wir ihm folgen sollen und führt uns durch
den Hintereingang in die Gaststube und bewirtet uns freundlich. Kosten für
3 Bier und eine Packung Zigaretten 1195 Forint oder 4.27 Euro. Da freut sich
die Urlaubskasse:. Bevor wir den Wirt wieder verließen, fragt uns dieser
ob wir noch zur Toilette wollen. Das würde einem in Österreich wohl
nicht passieren.
Das ist eben noch ein echtes Gasthaus!
Apropos Gasthaus.
Was ist der unterschied zwischen einem Gasthaus und einem Wirtshaus?
Na beim Gasthaus ist der Gast der König, bei einem Wirtshaus
eben der Wirt. (Vielleicht ein kleiner Denkanstoß für so manchen
Wirt)
Nachdem wir uns beim Bankomat (GPS: N 47° 27.969' E 17° 06.022') mit
Barem eingedeckt haben kehren wir zum Campingplatz zurück.
Wir schwatzen mit den ÖCT'lern.
Thomas rettet eine verhedderte Angelschnur aus dem Wasser, gleich darauf wagt
auch Toni den Sprung in die Fluten. Das doch sehr frische Wasser verkürzt
die Schwimmzeit doch ganz beträchtlich.
Den Nachmittag verbringen wir mit Faulenzen und in der Sonne sitzen. Thomas
sammelt Holz um am Abend ein Lagerfeuer zu machen.
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Thomas beim Holzsammeln
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Unser Stellplatz am CP Beled
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Ein Blick über den See
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Beim Lagerfeuer
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Am Abend wanderten wir wieder in die Ortschaft um unseren Allabendlichen Hunger
zu stillen. Natürlich gingen wir zum "Kaiser Bier Wirt", muss
man doch belohnen, die Freundlichkeit, die er uns zu Mittag entgegenbrachte.
Aber mit Essen ist nichts. Nicht am Abend. Für den Fall, dass wir Morgen
zu Mittag kommen, gibt es Wiener Schnitzel oder Puten Cordon bleu. Super,
Morgen. Wir haben aber jetzt Hunger! Bier austrinken und weiter zum nächsten
Wirt.
Nachdem das Soproni serviert war fragte ich wegen Essen. "Kein Essen"
war die Antwort.
Super, jeder hat Hunger aber es gibt keinen Wirt wo man was zu Essen bekommt.
Also zurück zum WoMo. Kühlschrank auf und alles raus was sich darin
befindet. Ich bereite den meinigen ein Abendessen und wir schaffen es alle
Satt zu werden.
Das war ein sehr lehrreiches Erlebnis. In Zukunft werden wir mindesten für
einen Tag Essen im WoMo haben.
Am Abend gab es am See ein gemütliches Lagerfeuer.
2. Mai 2009 6:00 Uhr
Um den Tag voll ausnutzen zu können, marschieren Corinna und ich zeitig
zum Supermarkt um frisches Gebäck zu kaufen.
Beim Coop (GPS: N 47° 27.967' E 17° 05.774') angekommen, wundern wir
uns wie viele Leute schon hier sind.
Wir waren ja schon verwundert, dass der Supermarkt um 5 Uhr 30 seine Pforten
öffnet, aber einen solchen Andrang hatten wir nicht erwartet. Die Leute
standen an der Kasse Schlange und das um kurz nach 6 Uhr!
Wir besorgen alles Nötige für ein gutes Frühstück und
nahmen auch für unsere Freunde am Campingplatz reichlich Semmeln und
Brötchen mit.
Zurück beim WoMo weckten wir Thomas und bereiteten unser Frühstück.
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Kapuvar und machten einen kurzen
Einkaufsbummel. Als wir mehrere 10.000 Forint ausgegeben hatten steuerten
wir Alsosag an, um bei einem Vulkankrater einen Geocache zu holen.
Die letzten Meter zum Parkplatz, konnten wir mit unserem WoMo eine Bergwertung
machen. Satte 19% ging es rauf. Aber für einen 22 jährigen ist das
kein Problem. :-)
Oben angekommen gab es reichlich Parkplätze (GPS: N 47° 13.928' E
17° 07.180'). Der Aufstieg zum Krater ist nicht ohne, aber oben angekommen
wird man reichlich belohnt.
Ein wirklich beeindruckender Krater. Nachdem wir den Geocache gehoben haben,
erklimmen wir den höchsten Punkt und sind dann genau auf 281 Meter Seehöhe.
Der Wind blies uns ganz schön um die Ohren und man musste beim Fotografieren
aufpassen dass man nicht die Böschung runtergeblasen wurde. Schade dass
die Fernsicht nicht besser war. Der Ausblick wäre von hier oben sonst
noch mal so schön. Vom höchsten Punkt begaben wir uns anschließend
in den Kratergrund.
Man sieht hier sehr schön die einzelnen Gesteinsschichten. Leider sind
die ganzen Infotafeln nur auf Ungarisch. Mit Lavagestein wurden hier Herzen
und Namen gelegt.
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Da wollen wir rauf.
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Da sind wir auch schon fast oben.
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Ein Herz gelegt mit Lavagestein
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Der Krater
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Im Krater
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Ein spitzen Restaurant
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Nach gut einer Stunde marschierten wir wieder zurück zum WoMo.
Es war kurz nach Mittag und so kam uns ein Hinweisschild zum "Restaurant
150 Meter" sehr gelegen. Beim Restaurant (GPS: N 47° 14.024' E 17°
07.197') angekommen waren wir zuerst unschlüssig ob wir rein gehen sollten.
Von außen sah das ganze nicht sehr einladend aus. Aber was soll's wir
haben Hunger.
Innen wurden wir dann aufs angenehmste Überrascht. Wunderschön eingerichtet,
nettes und freundliches Personal, das sogar perfekt deutsch sprach. Sogar
die Speisekarte war auf deutsch. Die Preise unschlagbar. 3 Cola auf einen
halben Liter gespritzt und 3 Hauptgerichte 16 Euro. Sollte wer mal in der
nähe sein, ist es einen kleinen Umweg wert hierhin zu fahren. Achtung
Warnung! Das WoMo unbedingt am Parkplatz vom Krater abstellen (GPS: N 47°
13.928' E 17° 07.180'). Es ist unmöglich mit einem WoMo zum Restaurant
zu fahren.
Nach dem Essen fuhren wir wieder zurück nach Beled. Da gab es für
uns wieder eine Überraschung. Der Platz der am Morgen noch voll mit WoMo's
war, war jetzt leer. Keine Spur mehr von unseren neuen Freunden. Das Rätsel
war aber schnell gelöst. Ein kleiner Zettel auf unserem Campingtisch
verriet uns, dass sie wegen des doch bescheidenen Wetters nach Kapuvar gefahren
sind. Also haben auch wir unsere Sachen gepackt und sind ihnen gefolgt.
In Kapuvar bin ich in die Therme, währen es sich Corinna und Thomas beim
WoMo gemütlich machten. Bevor es zum Wirt am Eck zum Abendessen ging
saßen wir alle in einer gemütlichen Runde beisammen.
Obwohl noch nicht spät, ging es nach dem Abendessen ab ins Bett.
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Wagenburg am CP in Kapuvar
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3. Mai 2009, 7 Uhr
Langsam hieß es wieder das Bett verlassen. Frühstücken sich
von den Freunden verabschieden und die Heimreise antreten.
Bevor wir unser WoMo bei der Mol Tankstelle volltankten erledigten wir noch
einen kleinen Einkauf beim Penny Markt (GPS: N 47° 35.519' E 17° 02.102')
Noch geht es aber nicht nach Hause, wir holen uns noch einen Geocache. Dieser
liegt beim Esterhaszy Schloss in Fertöd.
Dank der Angaben zum Geocache finden wir einen schönen schattigen Parkplatz,
der noch dazu kostenlos ist. :-)
Wir wandern eine endlos lange Kastanienallee entlang, als meine Kamera ein
"Full" in das Display schreibt. Da ist die Überraschung aber
groß. Speicherkarte voll, Reserve Kamera im WoMo, ebenso das Handy.
Na super Ferl, das hast du ja wieder toll hingekriegt. Corinna und Thomas
bleiben im Park, während ich gut 10 min. zurück zum WoMo gehen kann
und dort die Fotos aufs Lepi übertrage.
Eine gute halbe Stunde später bin ich dann wieder bei den beiden und
wir setzten unsere Besichtigungstour fort. Nachdem wir den Geocache gehoben
haben, bewundern wir noch den schönen Schlossgarten und das Schloss selbst.
Für eine Führung haben wir leider zuwenig Zeit.
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Endlos lange Kastanienallee
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Försterhaus
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Das Esterhazy Schloß von außen.
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Springbrunnen
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Das Schloß vom Schloßhof aus gesehen.
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Die Fahrt von Sopron über Klingenbach und der Autobahn nach Hause verlief
reibungslos, bei relativ ruhigem Verkehr.
GPS Daten:
Zahnarzt: N 47° 27.820' E 17° 05.717'
Boschdienst: N 47° 27.994' E 17° 05.648'
Apotheke: N 47° 27.981' E 17° 05.791'
Daten zur Ausfahrt:
Gefahrene Kilometer: 629 Km
Verbrauchter Diesel: 67 Liter
Kosten Diesel: 61 Euro
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