Montenegro 2010 (1)

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5

9.Juni 2010
Unseren diesjährigen Haupturlaub wollen wir in Montenegro verbringen.
Am Nachmittag war es soweit. Über den Präbichl – St. Michael – Bruck/Mur – Graz fuhren wir nach Riegersburg, wo wir am frühen Abend ankamen.
Corinna wusste nicht was für ein Ziel ich ansteuerte. Es sollte für sie eine Überraschung sein.
Als wir uns Riegersburg näherten und sie die Burg sah, konnte sie nichts mehr von ihrer Meinung abbringen, dass ich sie auf die Burg schleppe. 🙂
Ich ließ sie in dem Glauben.

Unweit der Buschenschank Maurer fanden wir einen schönen Übernachtungsplatz. Die Brettljause war ein Traum. Groß und sehr gut. Der Gespritzte hatte beste Betriebstemperatur und schmeckte ausgezeichnet. Nachdem wir auch noch den Schnaps und die Mehlspeise gekostet hatten, gingen wir spät abends ins Bett.

10.Juni 2010
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück machten wir einen kurzen Spaziergang, bevor es zu unserem ersten Höhepunkt dieses Urlaubs ging.

Eine riesige Hollerblüte (Holunderblüte)

War Corinna immer noch der Meinung, dass ich sie auf die Burg schleppe, war sie dann doch überrascht, dass wir an ihr vorbei fuhren.
Nach wenigen Autominuten erreichten wir unser erstes Tagesziel.
Für Corinna die gelungene Überraschung.

Schokoladen Manufaktur Zotter
Bei der Anmeldung sagte uns die Dame, dass wir gut 45 Minuten warten müssen. Außer uns war noch niemand hier, erst um halb 10 sei eine Gruppe mit fünf Personen angemeldet. Kein Problem, warten wir eben. Das schien der Dame aber auch nicht zu gefallen, also meinte sie, „Ist doch egal. Ob zwei oder sieben Personen. Gehen Sie gleich hinein.“ Wir bekamen eine kurze Erklärung und saßen nach wenigen Minuten alleine in dem großen Kino und sahen uns einen interessanten Film über den Werdegang des Kakao an.
Nach dem Film bekamen wir die Audioguide und unser Rundgang durchs Paradies begann.

Nicht jede Schokolade schmeckt. 🙂

Mehr als 2 Stunden brauchten wir um die unzähligen Schokoladesorten, in flüssiger und fester Form, zu kosten und der Stimme des Herrn Zotter zu lauschen.
Bei der vorletzten Station überholten uns die fünf jungen Leute, die 45 Minuten nach uns eintrafen. 🙂
Beim „running Chocolade“ mussten wir nach 3 Sorten aufgeben. Corinna meinte, „wenn ich nicht sofort aufhöre, fällt mir die Schokolade aus dem Gesicht“. 🙂

Wir kauften uns noch eine Menge „Erinnerungen“ und fuhren dann Richtung Edelsbach um uns dort die Weltmaschine anzusehen.

Die Weltmaschine
Nahe der Stadt Feldbach steht ein außergewöhnliches Wunderwerk.
Die Weltmaschine.

Kurz bevor wir von Zuhause abfuhren rief uns ein guter Freund aus der St. Eiermark an und wünschte uns einen schönen Urlaub. Jetzt wollten wir diesen Freund überraschen. Ein kurzer Abstecher von ca. 10 Kilometer und wir standen bei ihm auf der Matte. Die Überraschung und Freude seinerseits war groß. Nach einem kühlem Reininghaus und ein paar erfrischenden Runden in seinem Pool setzen wir unsere Reise fort.

Hemmaberg
Unser nächstes Ziel war der Hemmaberg. Dort angekommen besuchten wir die Grotte wo wir gleich ein paar Kanister des heilenden Wassers mitnahmen.

Corinna holte gleich mehrmals von dem heilendem Wasser
Während Corinna das Wasaser holte, kümmerte ich mich um das Abendessen. Bis lange in die Nacht genossen wir die Stille.

11.Juni 2010
Nach dem Frühstück besuchten wir die 1000 Jährige Linde und die Ausgrabungsstätten, wanderten auf dem Meditationspfad und füllten unseren Wassertank mit dem Wasser der Grotte.

Nach der Besichtigung fuhren wir zum Fleischer Cebul. Dieser ist uns schon länger bekannt. Er hat die beste Dürre die wir kennen. Wir deckten uns mit Wurst ein und weiter ging´s zur Trögener Klamm. Hier waren wir etwas enttäuscht. Die Jausenstation hatte geschlossen und als Wanderweg diente die asphaltierte Straße. Von den fossilen Tieren die man hier finden soll, keine Spur. Jene Tiere die wir hier fanden waren alles andere als fossil. Die waren äußerst agil. Sie stachen unzählige Löcher in unsere Haut und saugten uns das Blut aus. Auch eine Ausgeschilderte Quelle war ein flopp. Diese Quelle hatte schon lange kein Wasser mehr gesehen.

Trockene Quelle.

Also nichts wie weg und weiter zum Wildensteiner Wasserfall. Fallhöhe 54 Meter

Beim Wildensteiner Wasserfall gab es wieder eine Enttäuschung. Auch hier hatte die Jausenstation geschlossen. Sie wird gerade renoviert. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber unser Kühli hatte zu wenig Inhalt um uns zu versorgen. Also erst mal rauf zum Wasserfall.

Lange bevor man ihn sieht, hört man ihn. Bei jeder Kehre die der Weg macht wird das Rauschen lauter.
Wunderschön.

Wieder beim WoMo angekommen hieß es beratschlagen. Wohin? Wir beschlossen gleich zum Keutschecher See zu fahren. (Ich habe hier am Samstagmittag eine Sitzung) Kurz nach Mittag trafen wir beim CP FKK Müllerhof ein. Stellplatzsuche zu dieser Zeit kein Problem. WoMo abgestellt und rein in den See.
Am Abend trafen wir uns mit ein paar Freunden und so verging die Zeit wie im Flug.

12.Juni 2010
Früher als erwartet kommen wir vom Keutschacher See weg.
Um die gewonnene Zeit voll ausnutzen zu können, nahmen wir den schnellsten Weg Richtung Wurzenpass. Dieser „Hügel“ ist nicht ganz ohne.
Die Tafel 18% Steigung am Anfang der Passstraße, verhieß nichts Gutes. Es dauerte auch nicht lange, bis wir den ersten Gang bemühen mussten. Aber unser braver Duc schleppte mit seinen 75 PS die 3 Tonnen den Berg hoch ohne ins Schwitzen zu kommen, und das obwohl wir eine Außentemperatur von 33 Grad hatten! (Im Tal). Kurz vor dem Pass machten wir halt und besuchten das Bunkermuseum. Obwohl Corinna kein Freund von Militärischen Anlagen ist, gefiel ihr die Anlage mit jeden Meter Laufgraben den wir zurücklegten und mit jeden Bunker den wir besichtigten
besser.

Die Aussenanlagen waren toll zu besichtigen. Aber auch die Innenanlagen warn interessant.

Im Aussenbereich kann man viele Exponate besichtigen. Im inneren der Bunker sieht man die Einrichtungen.

Als Corinn dann auch noch den dort verstecken Geocache fand, war das für sie eine schöne Besichtigung.

Gerlinde, die Dame an der Kasse, wusste viel über die ganze Anlage zu berichten. So verging die Zeit und wir mussten uns fast zwingen die Anlage zu verlassen. Als Souvenir nahmen wir eine scharfe Granate mit, diese werden wir bei Gelegenheit entschärfen. 🙂
Gleich nach dem Museum war eine Baustelle, wo die Straße einspurig mit 18% ansteigt.

Am Ender der dieser steilen Passage stand ein Panzer in der Botanik. Den müssen wir auch sehen. Auch hier haben wir einen Geocache gefunden.

Ab hier ging es den Berg runter. Wir hatten den Wurzenpass hinter uns.
In Kranjska Gora sahen wir einen Stellplatz, direkt am Ortsrand gegenüber der Polizeistation. Vermutlich ein sicheres Plätzchen. Aber es war uns noch zu früh einen Platz anzufahren. So nahmen wir auch noch den Vršic Pass in Angriff. Der Vršic-Pass ist mit 1.611 m der höchste Gebirgspass Sloweniens und stellt die Verbindung zwischen Kranjska Gora und dem Dorf Trenta im Soca Tal dar. Viele der 49 Haarnadelkurven auf der nördlichen Seite sind mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Auf ungefähr halber Höhe besichtigten wir die Russische Kapelle. Diese wurde zum Gedenken der 100 russischen Soldaten errichtet, die bei einem Lawinenabgang während des Straßenbaus ums Leben kamen.

Die russische Kapelle

Kurz vor dem Pass sieht man links das bekannte Fenster vom Prisank. Angeblich das größte Felsentor in den Alpen.

Oben am Pass trauten wir unseren Augen kaum. Ein großes Schneefeld direkt neben der Straße. 3 Euro Parkgebühr hielten uns davon aber ab hier zu verweilen.

Ebenso gemächlich wie es auf der einen Seite rauf ging, ging es dann die andere Seite wieder runter.
Bei einer kleinen Aussichtsplattform machten wir halt um ein paar Fotos zu schießen.
Bevor wir wieder abfuhren, machte ich einen kleinen Fahrzeugcheck. Dabei machte ich eine erschreckende Entdeckung. Bei der linken Antriebswelle hatte sich die Gummimanschette gelöst, so dass das Kreuzgelenk ungeschützt war. Ich machte mich sofort daran diesen Schaden zu beheben

Ich schob die Manschette wieder rauf und zog den Schlauchbinder wieder fest. Das hätte schlimm ausgehen können.

Noch was zu dem Pass. Dieser war wesentlich schöner zu fahren wie der Wurzenpass. Den Pass in Nord – Süd Richtung zu Überqueren ist besser.
Die Kehren sind da besser zu befahren und es ist nicht so Steil.

Nachdem wir das enge Socatal verlassen hatten, war es bereits dunkel und wir fuhren den CP Lijak an. Mit Pizza und Bier beendeten wir diesen Tag.

13.Juni 2010

Der Platz ist sehr schön angelegt und fast ausschließlich von Paragleitern, Radfahrern und Wanderer belegt. Der junge Mann an der Rezeption ist sehr freundlich und spricht etwas deutsch.
Bei Vorlage der ACSI Karte gibt es 5% Rabatt. Guter Übernachtungsplatz, wenngleich auch nicht ganz ruhig. Nach dem Frühstück geht es weiter unserm Ziel entgegen.

In Kroatien fahren wir auf die Autobahn. Jetzt geben wir unseren Pferden die Sporen und jagen im 3 Stelligen Km/h Bereich gegen Süden.
Am Nachmittag verlassen wir die Autobahn und fahren den CP Galeb in Omis an. Hier wollen wir erst mal zwei Nächte stehen bleiben.
Autobahn Maut von slowenischer Grenze bis Abfahrt Split 246 KN oder 34 €

Campingplatz Galeb in Omis