Elektrik saniert

Der Vorbesitzer hat allerhand Elektronik in das Fahrzeug eingebaut, welche Großteiles nicht mehr funktionierte und zum Teil auch mehr als unnötig war.
Da gab es zum Beispiel einen Tempomat, der nach Angaben des Vorbesitzers nie Richtig funktionierte.
Des Weiteren ein Bordcomputer der die Außentemperatur, die Drehzahl und wer weiß noch was alles anzeigte, bzw. anzeigen sollte. Funktionierte auch nicht mehr so wirklich. 🙁
Auch gab es einmal eine Alarmanlage von der aber das Steuergerät nicht mehr vorhanden ist. 🙂
Da diese lose im Fahrzeug hängenden Kabel eine nicht unerhebliche Störquelle darstellen, habe ich beschlossen die ganzen Kabel zu entfernen.

Aufmerksam wurde ich auf die Missstände in der Elektrik als ich beim Pickerl war. (Siehe Eintrag §57)

Als ich damals den Bordcomputer entfernte entdeckte ich folgendes „Schmuckstück“

005Dass die Kabel unter Spannung standen möchte ich nur so nebenbei erwähnen. Keine Ahnung wann das montiert wurde, mich hat nur verwundert, dass es da noch zu keinem Kurzschluss oder Kabelbrand kam. Das gehört schnellst möglich geändert.

Zuerst habe ich die höchst „professionelle Anbindung“ der nicht mehr benötigten Elektrik von der Stromversorgung getrennt.
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Dann die Abdeckung vom Armaturenbrett entfernt. Da war der ganze Kabelsalat schon sichtbar.
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Dabei kamen noch mehr Highlights zum Vorschein.
003 002Aber es gab auch vernünftige Dinge.
004Wie diese Sicherung. Sie war klüger, sie gab nach. 🙂

Von diesen tollen An.- und Verbindungen gab es jede Menge.
007008Ich frage mich warum nimmt man eine „Stromdieb“ wenn wenige Zentimeter daneben eine Masseverbindung vorhanden ist.
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Nach mehr als 2 Stunden Arbeit hatte ich alle überflüssigen Kabel entfernt. Auch die nicht mehr benötigten Komponenten, wie den Tempomat samt Steuergerät, die Hupe an der die Alarmanlage angeschlossen war habe ich ausgebaut.

Das ganze hat zusätzlich noch einen positiven Nebeneffekt. Ich habe jetzt um genau 4,152 Kg mehr Nutzlast. Das sind immerhin 8 Dosen Bier. 🙂
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