Korsika Juni 2011 (4)

Mittwoch 22. Juni
Der Tag der Abreise. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von den Platznachbarn und starten Richtung Bastia. Unterwegs halten wir noch bei zwei Gärtnereien und besichtigen die Schaugärten.
Als wir in Bastia ankamen, war es noch zu früh um in den Hafen einzufahren. Vor zwölf Uhr keine Einfahrt, also nahmen wir einen kostenpflichtigen Parkplatz und wanderten durch die Stadt.
cor11_391

cor11_390

cor11_392

cor11_393

cor11_394

cor11_395

cor11_397

cor11_398

cor11_399
Bevor wir wieder zurück zum Hafen gingen kauften wir uns in einem nahen Park eine Pizza, die Beste die wir bis jetzt gegessen hatten.
Zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre waren wir wieder am Hafen, nun hieß es warten. Das Verladen ging schnell und die Fähre legte pünktlich ab und ebenso pünktlich kam sie in Genua an.

cor11_408

cor11_410

cor11_411
Wir wollten nicht mehr lange Fahren, so fuhren wir einen Stellplatz in der Nähe an.
Torriglio, eine kleine ruhige Ortschaft rund 30 Kilometer von Genua entfernt. GPS: N44.51670° E009.16034° Kostenloser Stellplatz ohne V+E

cor11_413

cor11_414

cor11_415
Wir gingen in das Ortszentrum und suchten uns ein Restaurant. Ein Schild „Hotel und Pizzeria“ wies uns den Weg, doch dieser war vergebens. Hotel und Pizzeria waren geschlossen. An einer anderen Ecke des Ortes fanden wir ein kleines Restaurant. Von außen waren wir nicht recht überzeugt, ob wir hier reingehen sollten, aber mangels Alternativen blieb uns nichts anderes übrig. GPS: N44.51894° E009.15650°
Als wir eintraten, waren wir positiv überrascht. Das sehr kleine Lokal war sehr sauber und nett eingerichtet. Der Besitzer, er war eben damit beschäftigt im Internet zu surfen, brachte uns gleich die Speisekarte und gab uns eine Weinempfehlung. Wir bestellten uns gleich eine ganze Flasche. Das Essen war ebenso ausgezeichnet wie der Wein.
Nach dem Essen kam der Wirt mit zwei Flaschen Wodka und ein paar Gläsern, in denen hätte man ein Kleinkind ertränken können. 🙂 Er meinte wir sollen uns nehmen soviel wir wollten. Die eine Flasche war aus Moldawien die andere aus der Ukraine. Als wir die edlen Tropfen verkosteten, erklärte uns der Wirt, dass seine Frau aus der Ukraine stammt. Jetzt war uns auch klar, warum das Restaurant im russischen Stiel eingerichtet war.
Nach einem Dessert noch ein Schlückchen von dem gutem Wässerchen. Als wir uns dann verabschiedeten mussten wir feststellen, dass wir etwas zu viel von dem guten Zeug zu uns genommen hatten. Der Boden schwankte ganz schön kräftig unter unseren Füßen und der Weg zum WoMo kam uns länger als er wirklich war.

cor11_429
Das Restaurant. Absolut empfehlenswert!! Aber mäßigt euch bei dem Wodka 🙂

Donnerstag 23. Juni
Am Morgen mussten wir erst einmal durch die Ortschaft wandern, damit sich die Fahrtüchtigkeit wieder einstellte.

cor11_416

cor11_417

cor11_418

cor11_421

cor11_422

cor11_431

cor11_430

cor11_432
Bevor wir zum WoMo zurückkehrten, kauften wir uns noch frisches Obst. Der Stand war direkt bei der Ausfahrt.

cor11_425

cor11_426

cor11_427

Ein kleiner netter Ort. Etwas oberhalb gibt es eine Burgruine zu besichtigen, aber unsere Füße waren dafür nicht in der richtigen Stimmung.

Alte Häuser und enge Gassen. Überall kleine Bars.
Ein kleiner Supermarkt, Zuckerbäcker, Werkzeugmarkt und alles was man so braucht ist hier zu bekommen.
Als wir beim Zuckerbäcker vorbeigingen hatte Corinna schwer zu kämpfen. Soll ich reingehen, soll ich nicht. Der innere Schweinehund sagte „geh rein“ sie sagte „nein“ Ich unterstütze den inneren Schweinehund und so gab sie nach und wir gingen hinein und kauften uns so an die 100.000 Kalorien. 🙂
cor11_424

cor11_434

cor11_435
Links und rechts von dem Haus sind die Zufahrt und die Ausfahrt zum Stellplatz.

ACHTUNG! Größere Fahrzeuge müssen beim verlassen des Stellplatzes gegen die Einbahn fahren! Sonst schafft man die Kurve nicht.

cor11_433

cor11_437

cor11_438
Nach ein paar Pausen erreichten wir am späten Nachmittag den Magdalensberg in Kärnten. Seit Stunden freute ich mich schon auf den Magdalener Mostbraten mit Semmelknödel und Preiselbeeren.
Seit gut zehn Jahren fahren wir bei jeder Gelegenheit auf den Berg um hier die super Aussicht und die vorzügliche Küche zu genießen.
GPS: N46.72866° E014.42892°
cor11_440

cor11_439

cor11_441
Nach dem Essen fing es leider heftig zu regnen an, was uns aber nicht von einem Verdauungsspaziergang abhielt.
Nachdem wir ein paar Kalorien abgewandert hatten gingen wir auf ein Dessert. Geplant war eigentlich auf dem Berg zu nächtigen, aber zum schlafen war es noch zu früh, und essen konnten wir mit besten Willen nichts mehr. So fuhren wir den Berg wieder runter und ein Stück weiter Richtung Heimat. Mittlerweile schüttete es fast unentwegt. Nach einem kurzen Tankstopp erreichten wir gegen 21 Uhr 30 den Stellplatz in Judenburg. GPS: N47.16356° E014.65326° Nicht einmal der heftige Regen konnte uns nun am sofortigem einschlafen hindern.

cor11_442

Freitag 24. Juni
Nach dem Frühstück verließen wir Judenburg. Beim Hofer in unserem Ort machten wir einen Zwischenstopp, danach wollte unser Starter überhaupt nicht mehr. Er machte nicht einmal „klick“. War schon eigenartig, der Fehler aber schnell gefunden. Das Kabel vom Magnetschalter war abgegangen, hatte der Mechaniker auf Korsika wohl schlecht angesteckt.
Den letzten Kilometer schafften wir dann ohne Zwischenfälle.

Im nachhinein betrachtet.

Positiv:
Korsika ist eine Reise wert man muss es einmal gesehen haben. Cap Corse ist ein muß. Die Westküste ist eindeutig die Schönere. Die Straßen bei weitem nicht so schmal wie erwartet, aber stellenweise in einem sehr schlechten Zustand.

Negativ:
Korsika war das mit Abstand teuerste Urlaubsland, das wir bis jetzt besucht hatten.
Zum teil sehr unfreundlich. Hatten hier die meisten sprachlichen Probleme. Nicht einmal in Frankreich selbst hatten wir solche Schwierigkeiten uns zu verständigen.

Ob wir noch mal hinfahren? Nein!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar