Kurzurlaub Steiermark 2017 (1)

Das verlängerte Wochenende zu Maria Himmelfahrt nutzten wir für einen Kurzurlaub in die Steiermark. Geplant war in der Obersteiermark Pilze zu suchen und etwas relaxen. Aber es kommt ja immer anders. 🙂

Freitag / Samstag

Unser erstes Ziel war Leoben, dort hatte ich meinen Anhänger gekauft und ich wollte mir noch etwas Zubehör kaufen. Als das erledigt war, wollte Corinna den Sicherheitsgurt anlegen da passierte es. Das Gurtschloss brach ab. 🙁

So was habe ich auch noch nie gesehen, nicht auszudenken wenn das bei einem Unfall passiert.
Nicht weit von unserem Standort gab es ein Fachgeschäft für KFZ Teile. Naja Fachgeschäft ist vielleicht etwas übertrieben. Es war ein ATU. Die Frage nach einem Sicherheitsgurt hat den Verkäufer ganz schön überfordert. Seine erste Antwort war gleich mal „So was haben wir sicher nicht da“ Er suchte das ganze Geschäft ab und wurde nicht fündig. Ich musste den „Fachverkäufer“ richtig bedrängen damit er mal im Lager oder sonst wo nachschaut. „Wenn du nichts findest, dann bau ich den von der Unfallkarre da draußen ab“. Das gab ihm dann doch etwas Antrieb und nach gut 10 Minuten kam er mit einer total verstaubten Schachtel mit Gurt daher. Na geht doch. Lasse mir doch von einem kaputten Sicherheitsgurt nicht den Urlaub versauen.


Gleich am Parkplatz tauschte ich den Gurt und nach 20 Minuten war das Problem behoben.

Irgendwie hatten wir jetzt aber keinen Bock mehr Pilze zu suchen. Wir bemühten das Internet und setzten uns dann in Richtung Murau in Bewegung.
Der Günster Wasserfall sollte jetzt das Ziel sein. Dieser ist der höchste Wasserfall in der Steiermark. Aber er musste noch warten, es war schon zu spät also suchten wir uns eine Futterstelle.

Gefunden haben wir den Guniwirt in Krakaudorf. Ein Glückstreffer!


Dort gibt es ein Edelsteinmuseum, einen Edelsteingarten und ein Edelstein Fachgeschäft. Diese Steine sind aber nicht unser Objekt der Begierde, die Speisekarte schon eher. 🙂
Lauter Köstlichkeiten!

Schnitzel mit Kürbiskernpanier.

Bauernschmaus


Danach ein Diamanten Eis. Wir haben alles aufgegessen aber keinen Diamanten gefunden, vielleicht beim nächsten mal.


Natürlich hatten wir die Erlaubnis auf dem Parkplatz zu nächtigen, aber so mitten im Dorf ist nicht das Unsere.
Wir fuhren zum Wasserfall Parkplatz und nächtigten dort. Schön Ruhig und Einsam.


Nach dem Frühstück gingen wir die 500 Meter zum Wasserfall.


Der Bauer sagte uns, dass der Wasserfall gesperrt sei. Ich merkte an, dass aber Wasser den Bach runter kommt. Da musst er lachen. Ihr könnt schon hinauf, aber auf eigene Gefahr, seid ja schon alt genug. Ein sehr vernünftiger Mensch. 🙂
Wir kletterten über die Absperrung, hier darf man normalerweise Wegzoll entrichten, und gingen den Berg hinauf.

Damit sich niemand beschweren kann, haben wir eine Spende in die Büchse geworfen.
Dann sahen wir auch schon den imposanten Wasserfall. Leider konnte man aber nur bis gut zur Hälfte hinauf gehen. Ein Baum war auf eine Brücke gestürzt und blockierte den Weg. Also machten wir kehrt und gingen dann Querfeldein Richtung WoMo.

Obwohl gar nicht gesucht fanden wir Eierschwammerl. Also rein in die Tasche.


Wie wanderten über schöne Almwiesen und trafen Punktgenau unser WoMo.

Von hier wollten wir über den Sölkpass, aber die Unwetter der letzten Wochen ließen das nicht zu. Die Straße war zum Teil weggerissen. Also fuhren wir über Obertauern nach Rohrmoos ins Untertal.
Dort stand schon wieder so ein Wegelagerer und wollte Maut für den Parkplatz kassieren. Aber nicht bei uns. Haben uns vorher Schlau gemacht, beim Wirt nach dem Parkplatz darf man Kostenfrei stehen. Er lies uns Wohl oder Übel fahren und wir parkten beim Wirt.

Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, gingen wir den Riesachfall hoch zum Riesachsee.


Imposant


Wer findet unser WoMo. 🙂


Eine Wunderschöne Gegend und noch dazu herrliches Wanderwetter.


Da sieht man schon unser Ziel.

Eico interessierte die schöne Gegend weniger, er wollte schon wieder laufen. Aber zuerst ging es in die Jausen Station Gfölleralm
Nach Kaffee und Bauernkrapfen ging es wieder Bergab.


Von hier aus gibt es jede Menge Wanderwege, aber das stand bei uns nicht am Programm.


Wieder unten angekommen besuchten wir wieder den Almgasthof Riesachfall und stärkten uns mal Richtig. Ich weiß nicht mehr wie die Pfanne geheißen hat, sie war aber Saugut. 🙂

Wir hatten die Erlaubnis auf dem Gasthaus Parkplatz zu nächtigen, hatten wir zuerst auch geplant, aber wir beschlossen weiter ins Obertal zur Eschachalm  zu fahren. Als wir dort ankamen machte die Hütte gerade dicht. Ich fragte ob wir hier über Nacht stehen bleiben dürfen, kein Problem.

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang.

Auf dem öffentlichen Parkplatz darf man nicht stehen.


Auch hier haben die Unwetter allerhand zerstört.


Hier dürfen wir stehen. Die Ruhe hier, unbeschreiblich.

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