Mit dem Wohnmobil auf der Alm

Nach dem Wasserfall fuhren wir nochmal in den Ort zum einkaufen. Wir gingen in alle 3 ABC Märkte, dann hatten wir alles was wir brauchten um auf dem Berg zu überleben. 🙂

Noch im Ort zweigte die Schotterpiste Richtung Berg ab. Nach kurzer Fahrt kamen wir zu eine Baustelle. Eine neue Wasserleitung wurde verlegt. Wir hatten Glück, der LKW war gerade beim abladen, so konnten wir die Baustelle ohne Halt passieren. Wunderschöne Häuser werden hier gebaut.
RO_15_142 RO_15_143 RO_15_144Es dauerte nicht lange und wir waren mitten im Wald. Die Straße war verhältnismäßig gut. Es ging aber stetig Bergauf. Am Anfang noch flach, später steiler. Es gab wenige Schlaglöcher, nur mehr oder weniger große Steine und Wasserabläufe auf die man Achten musste.  Das einzige was mir etwas zu denken gab, war, dass alle Autos die uns entgegen kamen ausnahmslos Allradfahrzeuge waren. RO_15_145 RO_15_213 RO_15_211Wir hatten herrliches Wetter und wir fuhren immer noch. 1 Stunde, … 1 Stunde und 15 Minuten und wir fuhren noch. Immer im ersten Gang. 1 Stunde und 30 Minuten, wir sind am Ziel. Für 12 Kilometer 1 Stunde 30 Minuten. Man hat es ja nicht Eilig. 🙂RO_15_209Aber das Ganze war das Wert. Eine herrliche Aussicht, wenn auch etwas diesig.RO_15_146 RO_15_148 RO_15_153 RO_15_149Wir fühlten uns so.  RO_15_150

Wegen einer Baustelle konnten wir nicht ganz zum Gipfel fahren, wir mussten die letzten 50 Höhenmeter zu Fuß zurücklegen. (Es wurde gerade ein Internetkabel von einem Tal über den Berg in das andere Tal verlegt.) Das störte aber nicht. Die Bauarbeiten sind mehr als 2 Kilometer von uns entfernt. RO_15_156Die Wolken ziehen über den Berg, der Sendemast ist fast immer in Wolken gehüllt.RO_15_155RO_15_163Als wir das Foto beim Gipfelkreuz machten, kamen 3 verwilderte Hunde kläffend auf uns zu gestürmt. Corinna hatte sogleich Angst um unsere Hunde. Das war aber ganz unnötig. Als die beiden die Hunde merken, gingen sie sofort in die Verteidigung über. Eico stürmte auf den ersten zu und überrannte ihm im wahrsten Sinne des Wortes. Er lief dem Wildhund in die Seite, dass dieser nur so abhob und winselnd wieder auf dem Boden aufschlug. Wieder auf den Beinen trat er sofort den Rückzug an. Mittlerweile erreichte Javis mit seinen mehr als 50 Kg Kampfgewicht die beiden andern Wildhunde. Zu einem Kampf kam es erst gar nicht mehr. Sie machten sofort kehrt und traten die Flucht an. Verfolgt von Eico und Javis. Die beiden waren so im Siegesrausch, dass ich mühe hatte sie zurück zurufen. Wir machten noch ein paar Besorgungen und gingen dann zurück zum WoMo. Die Wildhunde kamen zwar zurück, trauten sich aber nicht mehr näher als 100 Meter an uns heran. RO_15_172Im rotem Kreis sieht man das WoMo.

RO_15_168Unser WoMo am Horizont. 🙂

RO_15_167Der gegenüberliegende Berg und das Tal lagen im Sonnenschein, während bei uns die Wolken über den Berg zogen. Die Temperaturen waren aber trotz all dem noch angenehm.

RO_15_166Das viele fahren und wandern macht hungrig. Also ab in die Küche. Heute gibt es Hühnerkeulen  mit Gemüse. Der Chef kocht selbst. 🙂 RO_15_165Wir hatten Probleme ein Feuer zu machen und dieses in Gang zu halten. Was glaubt ihr warum das so war?
Ein kleiner Tipp. Wir sind hier mehr als 1800 Meter über dem Meer.
Bitte schreibt eure Meinung in einen Kommentar.

Lösung: (Von unten nach oben lesen. 🙂 )

„oMoW muz kcüruz nnad negnig dnu negnugroseB raap nie hcon nethcam riW“ hcua hci beirhcs muraD .oMoW muz riw netreitropsnart saD .galmureh zloH netlhokrev na seginie hcon ow ,elletsreueF enie zuerklefpiG mieb nebo riw nednaf kcülG muZ .ssulhcS raw nnad ,kcütS setlhokegna nie owdnegri dnaf ociE .ad seniek raw ,hasmu zloH mu hcim hci sla dnu thcameg elletsreueF enie ebah hcI .nednahrov thcin ad dnis etsÄ enebrotsegba dnu nürg hcon ella dnis eid reba ,nehcstaL gnunreftnE reginie nI .eseiW ruN .na redliB eid hcue theS .eznergmuaB red rebü reteM 001 neraw riW .ad thcin hcafnie ,nürg thcin ssan thciN .zloH ma gal sE

Als wir dann das Feuer hatten, ging es schnell. Den Dutch oven platziert und abwarten.RO_15_174RO_15_175Immer wieder zogen die Wolken über den Berg. Hatte eine gewisse gespenstische Stimmung.RO_15_176RO_15_182

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Die Chefin wartet schon auf das Essen.RO_15_179Fertig, schmeckt einfach wunderbar. RO_15_186Die Höhenluft und das viele laufen machen müde. Ist auch ein Schweizer Berghund und kein rumänischer. 🙂 RO_15_180Am nächsten Morgen Kaiserwetter. Raus aus dem Bett, frühstücken und dann eine kleine Wanderung zum andern Gipfelkreuz.

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RO_15_352Den ganzen Tag ein bisschen Wandern, mit den Hunden spielen und faulenzen. Herrlich. Am Abend natürlich wieder Grillen.

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Die Hunde bewachen das Futter.RO_15_354Am  nächsten morgen kam starker Wind mit Sturmböen auf und wir beschlossen ins Tal zu fahren. Wolkenloser Himmel bei der abfahrt, aber sehr windig.

RO_15_206Es ging die selbe Straße wieder runter, vorbei an Schneefelder erreichten wir dann wieder die Baumgrenze.RO_15_207RO_15_208Am Bild unten sieht man eine kleine Wolke. Unter dieser Wolke steht der Sendemast. Dort oben standen wir.RO_15_212RO_15_215RO_15_214Auf halber Höhe machten wir dann Frühstückspause. Hier wird der Wassereinlauf für die Wasserleitung gebaut.RO_15_218RO_15_221

RO_15_351In Arieseni war der Wochenmarkt. Hatten dabei das Glück eine Espressokanne zu bekommen. Die unsere ist ein bisschen zu klein. (Auch unter „Gschraubte“ bekannt)RO_15_350

Als wir oben am Berg standen kamen mehrere Offroader vorbei. Die hatten ganz große Augen als sie uns mit dem WoMo da oben sahen. Bei der Abfahrt ins Tal standen in einem Seitenweg drei polnische Offroader, sie hatten dort übernachtet und waren gerade beim frühstücken als wir an ihnen vorbei fuhren. Zuerst sahen sie ganz verdutzt drein dann lachten und winkten sie wie wild. 🙂

Für die Fahrt auf den Berg und wieder herunter hat sich unser WoMo umgerechnet 24,35 Liter auf 100 Km gegönnt. Normal sind so um die 14,5 Liter. 🙂

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