Montenegro 2010 (12)

24.Juni 2010

Wir machten wieder einen Ausflug mit dem Bus.
Diesmal ging es zum Skutari See und zum Šhas See

Wie gewohnt, holte uns der Bus um 9 Uhr vorm Campingplatz ab. Mit von der Partie waren noch 3 deutsche Ehepaare.
Den ersten Stop gab es beim Restaurant Panorama.

Als Geschenk vom Wirt gab es gleich mal einen Schnaps. Ist ja auch schon halb 10.
Da geht schon einer. 🙂

Im Bild befüllt der Wirt gerade eine Weinflasche, die wir uns gekauft haben. Danach ging es weiter zum Pass Stegavaš. Von hier konnte man bis ADA sehen. Auf der anderen Seite zeigte sich schon der Skutari See.

Hier oben konnte man auch jede Menge kleine und große Tiere sehen.





Große Tiere (Gemeint sind hier die Hornträger)


Skutari See, das hellgrüne sind Seerosen.


Bevor wir aber den See erreichten mussten wir noch eine Weile fahren. Wir waren jetzt auf der sogenannten Klosterroute.
Diese schlängelt sich den Hang entlang und verschwindet auch für ein längeres Stück im Landesinneren sodas wir den See aus den Augen verloren.

Das ist nicht weiter schlimm. Gibt es auch im Landesinneren viele Schönheiten zu entdecken.

Die Leute hier leben vom Anbau von Tabak und von Eßkastanie (Maroni) Diese Bäume sind echt sehenswert. Riesige alte Bäume. Wenn man sie genauer betrachtet muss man sich wundern, das sie überhaupt noch leben.
Die Frauen haben versucht einen dieser Bäume zu umarmen. Zu viert schafften sie es nicht. Ein Mann musste mithelfen, dass es gelang.
Sind echt riesig die Dinger.


Wunderschöne alte Maroni Bäume.



Mladen, unser Chaufeur spricht mehrere Sprachen und erklärt uns vieles.

Auf dieser schmalen Straße ging es weiter.

Kurze Zeit später erreichten wir den See.



Mladen verhandelt mit den Bootsbesitzern wegen der Überfahrt auf die Klosterinsel.

Kurze Zeit später saßen wir in den Booten und es begann die Fahrt über den Spiegelgatten See zur Klosterinsel der Nonnen.



Schlangen findet man hier überall.
Als die Boote bei der Insel anlegten, erwartete uns schon eine schöne Würfelnatter. Obwohl ungiftig und für einen Menschen völlig harmlos, hatten die Frauen damit keine Freude. (Im rechten unterem Bild in der Mitte zu sehen).

Auf der Insel sahen wir zwei Kirchen und hatten das Glück, dass eine Nonne zu uns kam und uns wissenswertes über die Klosterinseln erzählte.



Die neue, geweihte Kirche.

Es gelang uns ein paar Blicke vom Inneren der Kirche zu erhaschen. Unser sommerliches Outfit war für einen Kirchenbesuch nicht geeignet.



Nach der Besichtigung ging es wieder zurück auf´s Festland. War eine lustige Bootsfahrt. Die Boote hatten nämlich ein paar Löcher. Unser Boot hatte so viele Löcher, dass das Wasser auch wieder ausrinnen konnte. 🙂 Die im zweiten Boot hatten nicht soviel Glück 🙂 Da musste das Wasser raus geschöpft werden.
Wasserschöpfen ist angesagt. 🙂

Doch bevor wir das Festland erreichten, ging dem andern Boot das Benzin aus. 🙂
Ist aber kein Problem. Die Boote wurden mit einer Kette zusammen gehängt und wir gelangten sicher zum Ufer, ohne ein Boot zu verlieren. (Überfahrt 10 Euro pro Boot)

Am Ufer erst mal was trinken.

Ein neuer „Fresstempel“

Nach einer kurzen Erfrischung ging es dieselbe Strecke zurück. Man könnte mit dem WoMo hier zum See runter fahren, aber es sollte einem um das WoMo nicht schade sein. Fahrzeuge mit längerem Überhang, werden die „Straße“ nicht ohne Bodenkontakt schaffen.
Sehr steil und eng!

Unser nächstes Ziel war der Šhas See (spricht sich Schas See).
Dieser kleine See hat es ganz schön in sich. Er steigt bis zu 6 Meter über sein normales Niveau!
Das ist aber nicht der Grund warum wir ihn besuchen. Hier gibt es besonders gutes Essen. 🙂

Der Šhas See
Die Arche Noah.
Die Arche Noah ist eine Fähre zum anderen Seeufer. Die Fähre war aber außer Betrieb, da der Wasserstand des Sees zu hoch war. Man hätte 30 Meter übers Wasser laufen müssen um sie zu erreichen.
Nachdem wir den See besichtigt hatten, gingen wir ins Restaurant Šhasi. Der eigentliche Grund, warum wir hier hergefahren sind. Ein überaus gemütliches, im albanischen Stil, eingerichtetes Restaurant.


Restaurant Šhasi

Gegen 19 Uhr erreichten wir wieder den Campingplatz. Diese 30 Euro (pro Person) für die Fahrt waren jeden Cent wert.

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