Montenegro 2010 (4)

12.Juni 2010
Früher als erwartet kommen wir vom Keutschacher See weg.
Um die gewonnene Zeit voll ausnutzen zu können, nahmen wir den schnellsten Weg Richtung Wurzenpass. Dieser „Hügel“ ist nicht ganz ohne.
Die Tafel 18% Steigung am Anfang der Passstraße verhieß nichts Gutes. Es dauerte auch nicht lange, bis wir den ersten Gang bemühen
mussten. Aber unser braver Duc schleppte mit seinen 75 PS die 3 Tonnen den Berg hoch ohne ins Schwitzen zu kommen, und das obwohl wir eine Außentemperatur von 33 Grad hatten! (Im Tal). Kurz vor dem Pass machten wir halt und besuchten das Bunkermuseum. Obwohl Corinna kein Freund von Militärischen Anlagen ist, gefiel ihr die Anlage mit jeden Meter Laufgraben den wir zurücklegten und mit jeden Bunker den wir besichtigten
besser.















Im Aussenbereich kann man viele Exponate besichtigen. Im inneren der Bunker sieht man die Einrichtungen.

Als sie dann auch noch den dort verstecken Geocache fand, war das für sie eine schöne Besichtigung.
Corinna mit der begehrten Dose.


Gerlinde, die Dame an der Kasse, wusste viel über die ganze Anlage zu berichten. So verging die Zeit und wir mussten uns fast zwingen die Anlage zu verlassen. Als Souvenir nahmen wir eine scharfe Granate mit, diese werden wir bei Gelegenheit entschärfen. 🙂
Gleich nach dem Museum war eine Baustelle, wo die Straße einspurig mit 18% ansteigt.

Am Ender der dieser steilen Passage stand ein Panzer in der Botanik. Den müssen wir auch sehen. Auch hier haben wir einen Geocache gefunden.


Ab hier ging es den Berg runter. Wir hatten den Wurzenpass hinter uns.
In Kranjska Gora sahen wir einen Stellplatz, direkt am Ortsrand gegenüber der Polizeistation. Vermutlich ein sicheres Plätzchen. Aber es war uns noch zu früh einen Platz anzufahren. So nahmen wir auch noch den Vršic Pass in Angriff. Der Vršic-Pass ist mit 1.611 m der höchste Gebirgspass Sloweniens und stellt die Verbindung zwischen Kranjska Gora und dem Dorf Trenta im Soca Tal dar. Viele der 49 Haarnadelkurven auf der nördlichen Seite sind mit Kopfsteinpflaster ausgelegt. Auf ungefähr halber Höhe besichtigten wir die Russische Kapelle. Diese wurde zum Gedenken der 100 russischen Soldaten errichtet, die bei einem Lawinenabgang während des Straßenbaus ums Leben kamen.





Die russische Kapelle


Kurz vor dem Pass sieht man links das bekannte Fenster vom Prisank. Angeblich das größte Felsentor in den Alpen.

Oben am Pass trauten wir unseren Augen kaum. Ein großes Schneefeld direkt neben der Straße. 3 Euro Parkgebühr hielten uns davon aber ab hier zu verweilen.

Ebenso gemächlich wie es auf der einen Seite rauf ging, ging es dann die andere Seite wieder runter.
Bei einer kleinen Aussichtsplattform machten wir halt um ein paar Fotos zu schießen.
Bevor wir wieder abfuhren, machte ich einen kleinen Fahrzeugcheck. Dabei machte ich eine erschreckende Entdeckung. Bei der linken Antriebswelle hatte sich die Gummimanschette gelöst, so dass das Kreuzgelenk ungeschützt war. Ich machte mich sofort daran diesen Schaden zu beheben

Ich schob die Manschette wieder rauf und zog den Schlauchbinder wieder fest. Das hätte schlimm ausgehen können.

Noch was zu dem Pass. Dieser war wesentlich schöner zu fahren wie der Wurzenpass. Den Pass in Nord – Süd Richtung zu Überqueren ist besser.
Die Kehren sind da besser zu befahren und es ist nicht so Steil.

Nachdem wir das enge Socatal verlassen hatten, war es bereits dunkel und wir fuhren den CP Lijak an. Mit Pizza und Bier beendeten wir diesen Tag.

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