Rumänien 2015

Nachdem wir den Urlaub bisher immer im Süden verbrachten, geht es heuer Richtung Osten. Es soll Rumänien sein. Ein eher unbekanntes Urlaubsland.

Direkt vom CFÖ Forumstreffen im Hanfdorf Reingers fuhren wir unserem Urlaubsziel entgegen. An der ungarischen Grenze eine eVignette gekauft und schon ging es weiter. Wir kamen gut voran. Geplant war an einem alten russischen Bunker zu übernachten. Leider wurde uns da die Zufahrt wegen Bauarbeiten versperrt. Macht nichts. Erst mal tanken und dann werden wir schon einen brauchbaren Übernachtungsplatz finden. An einer MOL Tankstelle das WoMo aufgetankt, bezahlen mit Visa und dann hatten wir schon ein nicht einkalkuliertes Problem.

Während des Bezahlens stürzte der Computer ab. PC neu gestartet, aber das Problem blieb. Der Tankwart telefonierte. PC und Drucker neu starten, so die Auskunft am Telefon. Also wieder warten. Nach einer weile funktionierte das System wieder. Nur wurde mir der Betrag 2x abgebucht. Auch nicht lustig. Nochmal mit der Zentrale telefonieren, dass diese den Betrag einmal storniert. Schlussendlich hatten wir den Tank voll und der Tankwart sein Geld. Aber zwischen tanken und verlassen der Tankstelle sind nun genau 1 Stunde und 12 Minuten vergangen. Unser längster Tankstopp. 🙁
Es wurde schon langsam Dunkel und das nächste angepeilte Ziel nur mehr bei Dunkelheit zu erreichen. Ich hatte aber Null Bock darauf bei Finsternis zu fahren. In dieser Region haben wir die letzten Stunden der Fahrt aber keine Möglichkeit gesehen über Nacht Frei zu stehen. Gute Rat war teuer. Habe mich dann an meine Zeit als Fernfahrer erinnert, brauchte da ja ständig einen (ruhigen) Schlafplatz. Also den nächsten TIR Parkplatz angefahren und dort das WoMo abgestellt.
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Nicht gerade die Erste Wahl, aber da es ja Sonntagnacht war, waren noch keine LKW am Platz und somit relativ Ruhig.
Am Morgen ging ich mit den Hunden eine kleine Runde und dabei lief mir ein Prachtexemplar von einem Hirschkäfer über den Weg.
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Nach dem Frühstück ging es durch bis zur Grenze.
In Oradea reisten wir in Rumänien ein. An der Grenze zeigte ich dem Grenzbeamten unsere Pässe sowie die Pässe der Hunde.
Ohne sie zu betrachten meinte er nur „Have a nice trip“ und winkte uns durch.
In der Stadt sahen wir einen Supermarkt welchen wir gleich ansteuerten. Es war ein „Kaufland“ und ich verfiel gleich in einen „Kaufrausch“. Bei diesen Preisen freut einem das Einkaufen. Ich wusste auch sofort, dass dieses Land seine Männer liebt.
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Hier gab es jede Menge an 3 Liter Bierflaschen, für den Durst zwischendurch. 🙂
Nachdem auch Corinna das Geschäft nach brauchbarem durchsucht hat, fuhren wir weiter.
Wir fuhren die E671 bis nach Salonta und dann Richtung Tulca von dort nach Belfir nach Beirus und dann die letzten 20 Kilometer bis Stei auf der E79.
Der direkte Weg über die E79 wurde uns nicht empfohlen. Die ganze Straße ist eine Baustelle. Für die letzten 20 Kilometer brauchten wir mehr als 1,5 Stunden. Nur Ampeln und Schlaglöcher.
In Stei bogen wir dann ab auf die 75 Richtung Arieseni.
Soweit kamen wir aber nicht.
Wir entdeckten ein schönes Tal an dem wir Halt machten.
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Die Hunde hatten gleich ihren Spaß als sie wieder mal laufen durften. Der Bach war natürlich das Beste was ihnen passieren konnte.

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Zuerst mal etwas Ordnung schaffen.
Ist das ein Tisch?
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Ja, das ist ein Tisch!

RO_15_009Wir mussten uns mal die Beine vertreten und erkundeten unsere Nähere Umgebung indem wir dem Bach ein Stück Bergauf wanderten.
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RO_15_015Am Abend bekamen wir Besuch von einer Schafherde welche von einem Schäfer und 4 Hunden begleitet wurde. Unsere Hunde waren da etwas nervös, als diese Menge an unbekannten Tieren auf sie zu kam. Aber sie passierten uns ohne Zwischenfälle.

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RO_15_019Wir standen ungefähr 100 Meter von der Straße entfernt. Um bei Nacht nicht vom Verkehrslärm gestört zu werden fuhren am Abend noch weitere 100 Meter dem Bach bergauf, wo wir dann eine ruhige Nacht verbrachten.

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