Rumänien 2016 (2)

Der fröhliche Friedhof
Samstag 21.05.2016
Während ich mit Eico eine Runde ging, bereitete Corinna das Frühstück.
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Als ich das WoMo startete bemerkte ich, dass die Tankanzeige nicht mehr funktionierte. Auch die Anzeige für die Motortemperatur und den Öldruck funktionierte nicht mehr. Das gefiel mir gar nicht. Also Motor aus und nachgesehen. Eine Sicherung war gefallen. Nach kurzer Suche war auch der Grund gefunden. Das linke LED Tagfahrlicht ging nicht mehr. Dabei sind die Dinger erst ein paar Wochen alt. 🙁 Das aber wirklich blöde daran war, dass ich keine Reserve Sicherung mit hatte. Als ich vor der Abfahrt das WoMo reinigte habe ich diese in die Garage gelegt und dort einfach vergessen. 🙁 Aber so Kleinigkeiten verderben keinen Urlaub. Also weiter unserem Ziel entgegen. Als ich vom Feldweg auf die Straße fuhr, bemerkte ich zudem, dass auch der Blinker nicht funktioniert. Auf der Autobahn braucht man nicht unbedingt einen Blinker, zumal wir ja nicht die schnellsten sind und nur selten ein Fahrzeug überholen. An der nächsten Tankstelle halt gemacht und eine Sicherung gekauft, so der Plan. Aber der Plan funktionierte nicht. Diese Art von Sicherungen gab es nicht mehr, nur mehr die neuen Sicherungen zum stecken sind vorrätig. Die alten Sicherungen mit dem Porzellankörper werden nicht mehr angeboten. Also beim nächsten Tesco halt gemacht, der hat alles. Auch die von mir benötigten Sicherungen. 🙂 Die Sicherung erneuert und alles funktionierte wieder, angesehen vom Tagfahrlicht.
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Bei Satu Mare überquerten wir die Grenze zu Rumänien. Die Grenze war in wenigen Minuten überquert. Die Pässe wurden kontrolliert und Eico bewundert. (Ist eigentlich Komisch. Eico reagiert total zornig auf Polizisten und Zöllner aber die Zöllner finden in Nett. ?? 🙂 )
Gleich nach der Grenze wurden frische Erdbeeren und Kirschen sowie anderes Obst angeboten. Wir machten halt und kauften uns ein Kilo Erdbeeren (10 Lei ~ 2,20 €) und eine Kilo Kirschen (12 Lei ~ 2,60 €)
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Nach 366 Km erreichten wir gegen 15 Uhr 30 Sapanta. Hier besichtigen wir den Fröhlichen Friedhof. Unmengen von Menschen drängten sich hier in den Straßen und im Friedhof. Ein Reisebus nach dem anderen entlud seine Fracht. Es ging hier zu wie am Wiener Naschmarkt. 5 Lei (1,10 €) Eintritt wurden verlangt. Sehenswert!

Wie kam es zu dem Friedhof?
Ion Stan Patras gilt als Erfinder dieses Fröhlichen Friedhofs. Sein Geburtshaus des 1977 verstorbenen Künstlers ist heute ein Museum.
1935 hat Patras für einen verstorbenen armen Menschen ein Holzkreuz geschaffen.
Das Holzkreuz brach mit jeder Tradition und überraschte alle. Es war bunt bemalt und mit geschnitzten Bildern und Versen aus dem Leben des Verstorbenen verziert.
Die Dorfbewohner waren begeistert und Einer nach dem Andern bestellte für seine Verstorbenen solch ein Kreuz. So entstand dieser ungewöhnliche Friedhof.
Vor seinem Tod fertigte der Künstler sein eigenes Kreuz. Darauf berichtet er, dass ihn bis zu seinem Tod Besucher aus 62 Ländern besucht haben. Heute sind es bestimmt schon wesentlich mehr.
Nach dem Tod von Ion Stan Patras kümmert sich Dumitru Pop um den Friedhof und so sind nun schon mehr als 700 Kreuze zu bewundern.
Wer so ein Kreuz heute will, muss rund 500 € dafür auslegen.

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Hier das Kreuz des Künstlers.

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Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Viseu de Sus zur Waldbahn, dort kann man kostenlos auf einem bewachten Parkplatz übernachten.

Dort angekommen holten wir erste Infos bei einem der Security Männer ein. Er konnte einigermaßen deutsch und so erfuhren wir, dass Hunde kein Problem sind und mit dem Zug mitfahren dürfen. 🙂
Danach den Bahnhof erkundet.
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Auch ein kleines Museum befindet sich am Bahnhofgelände.

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Danach gab es Abendessen.

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