Rumänien 2015 (4)

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Wir verlassen den privaten CP. War sehr schön hier, aber wir wollen keine Wurzeln schlagen.
Am Vormittag fuhren wir los Richtung Sibiu. Dort wollen wir uns das Freilichtmuseum und den Zoo ansehen. Aber zuerst brauchen wir eine Tankstelle.
Dazu gleich mal einen Tipp. Tank nie zu leer fahren, das könnte böse ausgehen. Tankstellen sind hier in den Tälern sehr rar. Viele auf den Karten eingezeichneten Tankstellen gibt es nicht mehr. Außerdem Bargeld einstecken. Die kleinen Tankstellen akzeptieren kein Plastikgeld. Das gilt auch für die kleinen Geschäfte und Lokale.
Mehrere Stunden fahren wir aufgrund der schlechten Straßen bis wir endlich beim Museum ankommen.

Zuerst die Hunde gefüttert dann ab zur Kasse.
20 Meter vor der Kasse kommt uns schon ein Mann entgegengelaufen und gibt uns zu erkennen, dass da keine Hunde rein dürfen. In ein Freilichtmuseum? Das hatten wir doch noch nie. Wir können die Hunde aber am Parkplatz anbinden. Na ganz sicher. Ich sagte ihm nur, ohne Hunde kein Geld. Machten kehrt und gingen wieder. Beim Zoo war es das selbe. In der Stadt war es sehr heiß laut und es hat gestunken. Also beschlossen wir die Stadtbesichtigung fallen zu lassen und uns wieder dem nächstem Ziel zuzuwenden.
Dem Stausee Fantanele – Belis (Lacul de Acumulare Fantanele – Belis)
Bis wir in Belis ankamen war es schon Abend. Wir sahen keinen Stausee und es wurde schon langsam Dunkel. Also einen Platz zum übernachten gesucht.
In einer Waldeinfahrt fündig geworden. Hier ist kein Verkehr also ist die Nachtruhe gesichert.

Am nächsten Morgen die Karte studiert. Im Westen von Belis muss der Stausee liegen. Also Richtung Westen. Nachdem wir gute 200 Höhenmeter in ein Tal abgefahren sind sahen wir auch den Stausee.
An einer Infotafel machten wir halt. Beschreibung sogar auf englisch. Laut diesem Plan gibt es eine Forststraße am Nordufer des Sees die uns geeignet erschien diese anzufahren. Am Südufer ist entweder alles verbaut oder zu Steil um an den See zu kommen. Also wieder zurück nach Belis, dann in den Nachbarort und den Forstweg gesucht.
Aber heute scheint auch nicht unser Tag zu sein. Der Forstweg ist wegen Holzarbeiten gesperrt.
Also doch zum Südufer.
Schöne enge uns steile Zufahrt zum See.

Aber am ganzen Südufer keine Möglichkeit an den See zu kommen. Man muss hier immer rund 100 Meter steil durch den Wald runter an das Wasser. Das ist nichts.

Das Ende vom Stausee.

Auf einer schönen Lichtung machen wir eine Kaffeepause und beratschlagen uns.

Wir fahren das Südufer entlang, wenn wir nichts finden fahren wir in Richtung Arieseni. So der Plan.

Am Anfang ging die Straße noch, aber sie wurde immer schlechter. Zum Schluss war es eine extrem schlechte Schotterstraße. Man war praktisch immer mit 3 Rädern in einem Schlagloch und diese waren bis zu 20 cm tief. Wir brauchten für 30 Km mehr als 2 Stunden!!

In Arieseni angekommen fahren wir zu Erwin um uns Tipps zu holen. Natürlich hat er welche und sogar eine Wanderkarte die er uns verkaufen kann 🙂 . Nach einem kurzem Plausch fahren wir zu einem Wasserfall. Gut 3,5 Km von der Straße weg findet man diese Sehenswürdigkeit. 1 Km kann man fahren (Offroad Fahrzeuge weiter) den Rest geht man zu Fuß, so die Auskunft. Am Ende des Weges eine Holzbrücke. War mir da nicht ganz sicher ob ich diese mit dem WoMo überqueren sollte, aber ein Anwohner meinte in perfektem Englisch, dass das kein Problem sei. Also rüber über den Bach.

Gleich nach der Brücke stellen wir das WoMo ab und begannen mit der Wanderung.

Der Hund eines Anwohners schloss mit Eico und Javis Freundschaft und begleitete uns zum Wasserfall.

Auf dem Rückweg trafen wir noch diese Eidechse, welche sich nicht vom Sonnenbad abbringen ließ.

Wieder am WoMo angekommen gab es für die Hunde ein Leckerli. Darüber war der Wanderkollege von Eico und Javis so erfreut, dass er gleich mit ins WoMo wollte. Als wir abfuhren lief er uns der arme Kerl bis auf die Straße nach.

Ein weiterer Tipp vom Erwin war eine Alm die mit dem WoMo zu erreiche ist.