Rumänien 2015 (6)

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Nach dem Wochenmarkt fuhren wir ein enges Tal hinein. Der Bach zwängt sich durch die schönen Felsen.
Die Brücken sind allesamt reparaturbedürftig, die Straße im Großen und Ganzen nicht so schlecht. Man kann auch nicht schnell fahren. Die Straße ist unübersichtlich und das Tal zu schön um einfach durch zu rasen.

Nach einer Weile beschlossen wir wieder umzukehren und eine kleine Höhle zu besichtigen.

Sie ist nicht sehr groß aber schön anzusehen. Sehr viele Fledermäuse hängen über unseren Köpfen. Von uns aufgeschreckt flattern ein paar durch die Höhle, sind aber so hoch oben, dass man sie kaum sieht.

Die Führung (10 Lei / Person) dauert nicht lange. Die Hunde durften ohne Probleme mit in die Höhle. (Der Hund sollte aber gewohnt sein über Gitterrost und Stiegen zu laufen)

Eine leere im Magen setzte ein und wir blieben an einem kleinem Gasthaus am Rande der Straße stehen. Gegrillte Kotelett mit Kartoffelpüree. Sehr Gut! 2 Essen 2 Getränke 9 Euro. 🙂

Danach fuhren wir wieder zum Erwin. Siehe privater Campingplatz. Da wurde gleich mal die neue *Gschraubte in betrieb genommen. Kaffee schmeckt genau so wie von der alten, nur gibt es nun mehr davon. 🙂

Herrliches Wetter, also ab mit den Hunden ins Wasser. Erwin sagte mir, dass er immer das größere angeschwemmte Holz aus dem Bach holt um damit zu Grillen und zu heizen. Na wenn ich schon mal im Wasser bin, kann ich das auch für ihn machen.

Dann geht es wieder ans grillen. Wir haben Erwin und seine Familien dazu eingeladen.

Am morgen gingen wir ins Dorf um den Kühlschrank aufzufüllen. Dabei nahmen wir gleich die Gelegenheit wahr ein Frühschoppen Bier zu trinken. 🙂

Solche Wasserstellen findet man hier überall. Die Leute bleiben da mit den Autos stehen und füllen Wasserflaschen.
Mit einem Schlepp, er der eigentlich dazu gedacht ist Holz aus dem Wald zu schleppen, wird hier ein neuer Parkplatz angelegt.

Der Rest des Tages wird mit faulenzen verbracht. Am Abend wird ein letztes mal gegrillt.

Irgendwann ist Schluss mit lustig.  Wir müssen weiter reisen. Schweren Herzens verabschieden wir uns von der Familie Sipos. Sind echt nette Leute, aber wir müssen weiter. Wir fahren 20 Kilometer in die entgegengesetzte Richtung in die wir eigentlich wollen. Aber wir müssen tanken. Danach fuhren wir zu dem Earth Cache den wir beim ersten Versuch nicht besuchen konnten. (Ihr erinnert euch. Ein Pärchen war gerade dabei sich sexuell zu vergnügen und wir wollten nicht weiter stören.)
Diesmal schien es zu klappen. Der Parkplatz war frei und so begannen wir mit dem Aufstieg.

Über Stock und Stein ging es zum teil sehr Steil nach oben. Seht euch das kunstvoll verarbeitete Geländer an.

Ein grüner Wasserfall.

Wir nähern uns dem Ziel.

Ziel erreicht. Beeindruckend.

Danach fuhren wir wieder zurück nach Arieseni. Von da zweigt eine Straße Richtung Norden ab, welche wir nehmen wollen. Aber zuerst nochmal Geld ziehen, damit es nicht zu einem Engpass kommt. Das dauerte aber eine Weile. Der Automat wurde gerade gewartet und so mussten wir eine Stunde warten bevor es weiter ging.

Dann fuhren wir auf der  Straße mit der gelben Markierung Richtung Norden. Straße stimmt nicht ganz, war eine Schotterpiste.

Dann ging irgendwas schief. Die gelbe Markierung war verschwunden und an einem richtig steilem Stück stand eine Fahrverbotstafel. Die erste die wir auf einer Forststraße sahen. Das gab uns zu denken und wir kehrten um. Wir nahmen die erste breitere Straße und folgten dieser. Diese breite Straße wurde sehr schnell sehr schmal, steil und fast unbefahrbar. Hatten andauert Angst das wir mit dem WoMo aufsitzen könnten. Aber ein umkehren war auch fast nicht möglich. Also weiter. Als wir aus dem Wald raus waren, standen wir zwischen zwei mit Stacheldraht abgesperrten Almwiesen. Der Weg war nun vom Wasser so ausgewaschen, das Corinna vorgehen musste um zu sehen das mir da wieder heil raus kommen. Endlich sind wir den Berg oben. Neben uns ein Bauernhaus, jede Wette die haben da noch nie ein WoMo rauf kommen sehen. Rechts ging die Weg bergab. Bergab ist gut. Nach rund 2 Kilometer kommen mehr Bauernhäuser. Wir fragen Schulkinder nach dem Weg. Aber es kann keiner englisch. Wir beschließen da hinunter zu fahren wo die Kinder hochkommen. Entscheidung ist Richtig. Wir kommen auf eine Asphalttiere Straße. Fahren rechts weg und sehen nach gut 100 Meter eine Ortstafel. Ende von Arieseni. 🙂 Sind mal eben mehr als 2 Stunden gefahren um dann zirka 600 Meter neben der Stelle wo die Fahrt begonnen hat wieder im Ort ankommen.

Es reicht. Keine Expeditionen mehr. Wir fahren auf den Platz wo wir das erste mal nächtigten.

Wieder an diesem schönem Platz angekommen machen wir uns sofort daran ein Feuer zu entfachen. Die Aufregung der letzten Stunden machte uns hungrig. Corinna sammelt noch fleißig Holz, während ich das noch vorhandene entzünde und gleich einen Topf Wasser aufsetze.

Gleich darauf kochen die Nudel, etwas später das Gulasch.

Nachdem alle gefuttert hatten, wurde gespielt.

Wir machten uns am Feuer mit einem Gläschen (oder mehr) Rotwein einen gemütlichen Abend. Am nächsten Morgen ging ich mit den Hunden eine kleine Runde. Dabei fanden wir den Traktor, welchen wir schon bei unserem ersten Besuch hier von der ferne gesehen haben. Jetzt konnte ich in aller Ruhe von der Nähe betrachten. Glück gehabt, gleich nach der Besichtigung wurde er abgeholt.

Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren Richtung Stei. Dort kämpften wir uns durch die Baustellen um kurz später nach Norden abzubiegen. Unser nächstes Ziel liegt in der Nähe von Satu Mare. Mehrere Stunden Fahrt lagen vor uns. Die Landschaft war sehr schön, die Straße überraschend gut, sogar als sehr gut zu bezeichnen. Kaum Verkehr so fuhren wir gemütlich dahin und hatten genug Zeit die Gegen zu betrachten. Plätze zu verweilen gäbe es hier viele.

An einem dieser Plätze blieben wir fast eine Stunde stehen. Ganze 3 Autos fuhren in dieser Zeit an uns vorbei.

Weiter im Norden wurden die Ortschaften mehr und auch größer. Die meisten durchfuhren wir ohne zu halten. In einer größeren Stadt fanden wir ein Kaufland. Kühlschrank aufgefüllt und weiter ging es unserem Ziel entgegen.

In Rumänien muss am Tag mit Licht gefahren werden. Ich habe mir das erspart. Wegen der kaputten Straßen hatte ich Angst das die Lampen “zu Tode geschüttelt werden” Also ohne Licht gefahren. In einer Ortschaft stand ein Hütter des Gesetzes und hielt uns an. Mit gutem englisch erklärte er uns das Licht am Tag Pflicht sei. Verlangte die Papiere fragte von wo wir kommen und wohin wir wollen. Eico, der bei Corinna auf dem Schoß saß, war vom Gesetzeshüter gar nicht angetan. Er knurrte und bellte was das Zeug hielt. Der Polizist meinte nur. “a beautiful dog” 🙂 Er wünschte uns noch einen schönen Urlaub und wir durften weiterfahren.

Kurz nach 18 Uhr erreichten wir unser Ziel, eine schöne Badeanlage. Ich war zu müde um zu kochen. Also gab es kalte Küche. Passte auch gut zum kalten Bier.

Nach dem gutem Abendessen gab es noch einen kleinen Schnaps und zum gemütlichem Abschluss ein (mehr) Gläschen Wein. Bevor es aber Dunkel wurde, war noch eine Runde schwimmen angesagt. Das Wasser war herrlich warm, für meinen Geschmack schon fast zu warm.

Am nächsten Morgen einmal ein Blick aus dem WoMo.

Auf der gegenüber liegenden Seeseite wurde ein neuer Zugang zum See gemacht. Als ein LKW abladen wollte, rutschten die Steine nicht vom Kipper sondern verkeilten sich. So machte der LKW “Männchen”. Rund 2 Stunden hatten sie Arbeit um den LKW wieder auf alle 2 Achsen zu stellen. 🙂

Natürlich waren wir auch hier bemüht unser Gewicht zu behalten. 🙂

Da es sehr heiß war, spendierten wir auch den Hunden ein Eis. Das war ein Leckerli. 

Ich fragte Eico ob er Baden wollte. Als ich mich nicht sofort bewegte, hatte ich ihn schon auf dem Schoß und wurde solange bearbeitet bis ich freiwillig mit im zum Wasser ging.

Wenn du nicht sofort gehst, dann schlecke ich dich zu tode.

Was man hier alles auf einem Campingplatz findet ist zum Teil Lebensgefährlich. Diese riesige Glasscherbe fand ich keine 2 Meter vom WoMo entfernt.

Hier seht ihr 5 Eisenstangen, welche im Boden steckten und gut 25 cm herausragten. Welchen Zweck das haben sollte konnten wir uns nicht erklären. Direkt neben den Eisenstangen steht ein Häuschen, wo sicher auch Kinder darin schlafen. Unverantwortlich. Muss dazu sagen, das ich jeden Stellplatz den wir in Rumänien bezogen sehr sorgfältig untersuchte, damit ich Verletzungen bei uns und insbesondere bei den Hunden vermeiden konnte. 

Das 4 Sterne Hotel. Als ich mich hier anmelden wollte, musste ich erst mal gut 15 Minuten warten, bis die Empfangsdame kam. In der Zwischenzeit konnte ich in den Speisesaal sehen. Gedeckt für geschätzte 250 Personen.  Die Fotos vorher lassen die Frage aufkommen wozu das gut ist. Zudem sprach die Frau kein Wort englisch. 🙁

Als wir am frühen Morgen den See verließen (Ausfahrt ab 7 Uhr möglich) hatten wir gleich einen Stau. 🙂

Bis zur ungarischen Grenze war es nicht weit. Die Grenze konnten wir genauso schnell passieren wie bei der Einreise.  Das fahren auf der Autobahn war sehr langweilig. Zu einem war kein Verkehr zum anderen war die Landschaft sehr eintönig. Nach ein paar Pausen und ein paar Stunden später erreichten wir Budapest.

Wir kamen relativ gut durch die Stadt. Danach ging es zügig voran und wir erreichten am Nachmittag unser Haus.

Vom CFÖ Treffen in Reingers bis zurück Nachhause sind wir insgesamt 2593 Km gefahren. Es war sehr schön. Wir werden dieses Land ganz sicher wieder besuchen.

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