Rumänien 2022 Woche 1

Koordinaten:

19

Fotos:

750

Videos:

2

Karten:

6

Unser neuer Pool verzögerte unser Abfahrt. Das Wetter spielte nicht mit, sodass der Poolbauer die Folie nicht verlegen konnte. Aber es wird immer alles gut, so auch diesmal. 

Mit 5 Tagen Verspätung traten wir unsere Reise an.

 

Der neu Pool musste getestet werden. 🙂 Ein Sprung ins kühle Nass (16° C) eine Runde schwimmen, dann brachen wir auf.

Die erste Pause machten wir kurz vor der ungarischen Grenze, inmitten von Weingärten.

In Ungarn bei Tesco tanken und einkaufen, danach ging es weiter durch Budapest zur Bärenfarm.

An der ungarisch – rumänischen Grenze ein kurzer Stau. Aber alles in allem waren wir in knapp 30 Minuten über der Grenze.

In Satu Mare beim Kaufland füllten wir unsere Vorräte auf und fuhren anschließend zum Übernachtungsplatz. Dieser gefiel uns aber nicht. Das Flussufer fiel ca. 8 Meter steil ab. Also fuhren wir zum Ausweichplatz.

Auf dem Weg dort hin hatten wir eine Kollision mit einem Fasan, der sich selbst und unsere Windschutzscheibe zerstörte.

Der Ausweichübernachtungsplatz gefiel uns besser. Der Fluss war nur gut einen Meter unter uns. Hier bleiben wir.

Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück fuhren wir zur Biserica De Lemn, zur Holzkirche Budesti Josani.
Eine sehr schöne, aber wie die meisten Holzkirchen, verschlossene Kirche.

Die Kirche war schnell besichtigt und wir fuhren weiter nach Sighetu.

Auf dem Weg dorthin fuhren wir an einem aufgelassenem Bergwerk vorbei. Schnell ein paar Fotos machen und weiter. Fotos waren schnell gemacht, aber das mit dem weiter verzögerte sich.

Als ich wieder fahren wollte, ließ sich kein Gang mehr einlegen. Schnell war klar, dass Schaltgestänge hatte sich auf Grund einer gebrochenen Büchse ausgehängt. 

Das Problem war auch, dass eine Sicherung vom Gestänge gebrochen war. Ich musste improvisieren und die Sicherung vom Rückwärtsgang verwenden. Jetzt würde über Kurz oder Lang das Gestänge vom Rückwärtsgang abfallen, damit das nicht passiert, habe ich das  ganze „Fachmännisch“ repariert.

Nach diesem ungewollten Zwischenstopp fuhren wir weiter nach Sighetu.

Dort besichtigten wir das Memorial to the Victims of Communism and of the Resistance.
Eine Gedänkstette die man gesehen haben muss, aber nicht sehen will.

Das Leid, dass man hier zu sehen bekommt ist einfach erschreckend.

Die Namen von Tausenden Opfern sind hier eingemeißelt, einfach schrecklich. Für die Opfer haben wir eine Kerze entzündet und für die Erhaltung der Gedenkstätte eine Spende geleistet.

Nach der Gedenkstätte ging es zur nächsten Holzkirche, welche leider auch verschlossen war.

Unser nächstes Ziel war ein orthodoxes Kloster. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem der vielen Gemüse und Obstständen und deckten uns mit Gemüse und Obst ein.

Ein sehr schönes Kloster, dass auch offen war und man innen besichtigen durfte.

Nach dem orthodoxen Kloster war es an der Zeit einen Nächtigungsplatz anzufahren. Wir fanden einen ruhigen Platz im Wald. Leider streifte uns ein Ausläufer eines Gewitters, der uns viel Regen bescherte. Also nichts mit Feuer machen und kochen. So wurde im WoMo gekocht. Essen konnten wir wieder im Freien.

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir über den Paß Prislop. Oben am Paß steht ebenfalls ein Kloster. Wir konnten es aber nicht besichtigen, da gerade eine Messe abgehalten wurde und wir wollten nicht stören.

Am Fuße des Paßes besichtigten wir die Kirche der Geburt der Mutter Gottes.

Nach so vielen Kirchen und Klöster brauchen wir erst mal eine Pause. Wir fuhren den CP „Deutsche Eiche“ an, wo uns Robert herzlich begrüßte.

Robert ist gebürtiger Deutscher und wohnte in Nürnberg. Als 2007 ein gewaltiges Hochwasser seinen Bauernhof zerstörte und mehr als 70 seiner Schafe ertranken, beschloss er auszuwandern. 

Er kaufte sich mit seiner Frau ein Grundstück und eröffnete eine Pension mit Campingplatz.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter zum Ostereimuseum und zum ethnisch Museum.

Das ethnische Museum

Nach den Museen ging es weiter zur Tiroliana La Palma, eine Zip Line. Laut Internet geöffnet, aber als wir dort waren geschlossen. 🙁 Na gut dann eben nicht. Eine Runde spazieren gegangen dann weiter zum nächsten Objekt der Begierde. Das nächste orthodoxe Kloster ist am Programm.

Manastirea Sihastria Raraului

Nach diesem Wunderschönen Kloster ging es weiter zum Nächsten.

Wieder ging ein schöner Tag dem Ende zu. Wir übernachteten an einem Fluss. 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zum Kloster Sucevita.

Das erste Kloster wo ein Eintrittsgeld verlangt wurde. Wir geben normalerweise eine Spende her, aber nicht hier. Hier wird ja schon verlangt. Unsere Spende wäre sicher höher gewesen wie der Eintritt, jeder wie er es haben will. Außerdem wird von der Gemeinde für den Parkplatz kassiert. Beim Parkplatz sind ein paar Geschäfte, wenn man einkaufen geht, braucht man nichts bezahlen. Aber sobald man das Kloster besucht, kommt eine Dame zum kassieren.

Unser nächste Ziel. The Black Ceramics of Margnea.

Eine Keramik Manufaktur. Hat uns aber nicht wirklich umgehauen. Aber wenn’s schon auf der Strecke liegt. 

Nach der nicht gerade umwerfenden Keramik Manufaktur, besuchten wir das schönste Kloster bis zu dem Zeitpunkt.

Das Zosin Monastery.

Eine Wunderschöne Klosteranlage die wir ganz allein für uns hatten. In den schönen Gärten könnte man stundenlang entspannen, einfach nur herrlich. Wir haben einen Nonne 16 Euro als Spende gegeben. Die war voller Dankbarkeit, ebenso wie wir dankbar waren diese schöne Anlage besichtigen zu dürfen.

Als wir aus dem Kloster kamen, bekam ich eine WhatsApp von einem ehemaligen Arbeitskollegen. Dieser folgt uns im WhatsApp Status und teilte uns mit, dass er einen Freund habe, welcher in Siebenbürgen wohnt und uns gerne einladen möchte. Einladen lassen wir uns gerne. Bevor wir uns richtig ausgeschrieben hatten, bekam ich auch schon eine WhatsApp vom Wolfgang. Der Mann kommt aus unserer Nachbargemeinde Aschbach und er würde uns gerne als seine Gäste begrüßen. Er schickte uns seine Adresse und wir versprachen ihn zu besuchen, wenn es nicht zu viel Umweg sei.

Nach dem Kloster ging es zur Burg Neamt

 Am Fuße der Burghügels stärkten wir uns in einem Resteraunt. Zuerst war die Kellnerin nicht unbedingt erfreut über unsere Hunde, aber als sie sah, dass sie sich ordentlich benahmen, war ihre Angst verflogen und bediente uns.

Grillplatte für zwei Personen plus 2 x 0,5 Liter Cola um 16 Euro. Das ist ein guter Preis. 

Nachdem wir uns gestärkt hatten wir noch einen Punkt an der Tagesordnung. Das Kloster Agapia.

Auf dem Weg zu unserem Übernachtungsplatz, kamen wir an dem See  La lebede vorbei, der bekannt ist für seine vielen Vögel. Aber an dem Tag dürften die alle einen Ausflug gemacht haben. Es waren nur ein paar da. 🙂

Der Schwan, so heißt der See. Recht viel mehr wie ein Schwan war auch nicht zu sehen.

Also weiter zum Übernachtungsplatz. Dieser lag in einem Flussbett. Normalerweise übernachten wir nicht in einem Fußbett, aber nachdem das Satellitenbild von Rumänien nirgends Regen ansagte, hatten wir dort eine ruhige Nacht.

Eine ruhige Nacht lag hinter uns. Ein gutes frühstück und der Tag konnte beginnen. Die Felsenschlucht Bicaz war am Programm. Hiervon gibt es keine Fotos nur die Videos. 

Nach der Schlucht fuhren wir über einen Pass. Bergab sahen wir einen kleinen Bach wo ein Weg entlang führte. Spontan entschlossen wir uns den Weg hoch zu fahren und dort für ein paar Tage stehen zu bleiben.

Gleich nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, kam eine Schäfer mit 7 Hunden. 4 Hütehunde und 3 Herden Schutzhunde. Vorsichtshalber haben wir unsere Zwei in das WoMo gesperrt. Am nächsten Tag waren die Hunde wieder da, so schnell, dass wir sie gar nicht bemerkten. Es gab damit aber kein Problem. Unsere Hunde, die Hütehunde und die Herdenschutzhunde beschnupperten sich und alles war in Ordnung.

Es war ein schöner Platz. Kein Müll und ruhig. Als ich am Morgen zeitig aus dem WoMo stieg, sah ich knapp 70 Meter vor dem WoMo einen Schwarzbären über den Weg spazieren. Natürlich keine Möglichkeit zum fotografieren bei Hand. Wer rechnet auch mit einem Bären.

Das Wetter war herrlich und wir verbrachten die Zeit mit grillen, Brot backen und relaxen.

Auch für meine Lieblingsbeschäftigung, kochen, blieb jede Menge Zeit.

Nach zwei Tagen fuhren wir weiter. Nächstes Ziel, Praid. Dort besichtigten wir die Salzmiene. Einfach sehenswert.

Nach der Miene in Praid besuchten wir Wolfgang. Wolfgang kommt aus dem Nachbarort Aschbach und hatte erfahren, dass wir in der Nähe sind. Per WhatsApp hatte er uns zu sich eingeladen. Gerne kamen wir der Einladung nach.

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Wir wünschen dir eine schöne Zeit.