OTA am Erzberg 2018

Vom 24. bis 26. August fand am Erzberg das 14. OTA Globetrotter-Rodeo statt.

Wir hatten uns ein Premium Ticket um 188 Euro gegönnt und durften daher schon am Donnerstag den 23. August ab 12 Uhr auf das Festgelände. Zum Premium Ticket gehört auch ein Abendessen mit den Ausstellern am Donnerstagabend. Von dem Abendessen versprach ich mir mehr Zeit mit den Ausstellern als unter Tags wo sich jede Menge Besucher drängen. Da wurde ich leider enttäuscht. Zum Einem waren noch gar nicht alle Aussteller Vorort, zum Anderem waren Aussteller da, welche total uninteressant waren. Wer braucht schon Schmuck, Windspiele, Traumfänger, … auf einem Offroad Event? Ich nicht.
Den ganzen Nachmittag war tote Hose. An einem Bierstand war ich 2 Bier lang der einzige Kunde! An einem anderen Bierstand und an einem Burger Stand war es noch schlimmer. Auch am Campingplatz war tote Hose.
Am Abend gab es dann Spanferkel, marokkanisches Spanferkel, Gulasch, Lamm aus der Kiste, Chili con Carne und irgendwas Veganes. Wir aßen ein Chili con Carne dazu gab es noch ein Freigetränk.

Der CP ist noch leer.

Ein schöner sonniger Platz. 🙂 Schattenplätze sind sowiso nicht vorhanden.

Die marokkanische Spansau.


Der Erzberg.

Es gab eine Sprengung.

Anstellen zum Abendessen.


Es war eigentlich nichts los, darum verkrümelten wir uns relativ zeitig im WoMo.

Freitag 24. August
Nach einer ruhigen Nacht ein kräftiges Frühstück. Gebratenen Speck mit Eier.

Lange durfte das Frühstück nicht dauern. Mussten wir doch den Shuttlebus um 9 Uhr erreichen. Bis zum Bus hatten wir 10 Minuten zu Fuß. Mit dem Bus fuhren wir ins Tal zum Hauptschranken vom Erzberg. Dort trafen wir pünktlich um 9 Uhr 20 Hans-Peter und seine Frau Marion.
Hans-Peter hatte für uns eine Führung durch die Werkstätte vom Erzberg sowie eine Führung auf dem Erzberg organisiert.
Zuerst sahen wir einen schon fast zerlegten Muldenkipper. Dieser hat seine Arbeit getan und wird ausgeschieden.

Beim Größenvergleich kann man deutlich erkennen, wie groß so ein Ding ist.

Der Kühler.

Vor der Werkstätte stand ein neues Model, noch ein bisschen größer.

Hinter der Werkstätte, auf einer tieferen Ebene, konnte man auf das Erzlager sehen.

Das Erzlager und der Erzbergsee. Im Erzbergsee befinden sich jede Menge (große) Fische. Die Fische dienen als Indikator. Sollte wo Öl auslaufen wird das sehr schnell im See landen und die Fische absterben und auftreiben. So wäre schon von weitem sichtbar, das da was passiert ist. Das Wasser vom See wird auch regelmäßig im Labor untersucht um sicher zu stellen, das nichts ins Grundwasser kommt.

Unten beim Erzbergsee ist die Wasserfüllstation.  Der Fend den man da sieht ist ein Prototyp. Es ist der Typ 1250 Vario mit 820 PS und kommt erst in 2-3 Jahren auf den Markt.

Hier wir eine speziell umgebaute Mulde dazu verwendet um die Straßen feucht zu halten, damit die Staubentwicklung so gering wie möglich gehalten werden kann.


Besprechung. 🙂
Helm Weiß, Peter unser privater Führer, Rot Marion, Gelb Corife.
Zu dem Ford Pickup gibt es auch was zu sagen. Peter fährt normalerweise einen Toyota Doppelkabiner. Das ist ein Ersatzwagen, darum ist er damit nicht vertraut.
Als wir von der Werkstatt weg fuhren, kletterte Hans-Peter und Corinna auf die hintere Sitzbank, ich fand das lustig und machte es ebenso. Nach der Besprechung wieder das selbe Spiel. Hans-Peter und Corinna kletterten nach hinten, also spielte ich mit. Beim dritten mal wurde es mir aber zu bunt. Nachdem Hans-Peter und Corinna nach hinten geklettert waren, öffnete ich die Halbtüre und stieg ganz normal in den Fond. Peter, Corinna und Hans-Peter schauten nicht blöd, als sie sahen, dass man da auch eine Tür für hinten hat. Marion krümmte sich vor lauter lachen. Sie hatte auch keine Ahnung, das es da noch eine Tür gab. 🙂

Hier wird das Taube Material gelagert. Da sieht man auch schön die neue Straße auf den Präbichl. Die Aufschüttung ist schon so hoch wie der Parkplatz auf der Präbichl Straße. In ein paar Jahren ist die Aufschüttung schon höher als der Parkplatz.

Der Erzberg von der obersten Ebene aus gesehen.

Das Messegelände von der obersten Ebene des Erzberges aus gesehen.

Als wir von der Führung zurück kamen, verließ gerade ein großer Radlader die Werkstätte.

Eine überaus Informative Führung, welche man nur mit guten Beziehungen bekommt. Von dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Hans-Peter der das Ganze ermöglicht hatte.

Nach der Führung fuhren wir mit dem Shuttlebus zum Messegelände. So eine Führung macht ja hungrig. Ein Burger mit pulled pork kommt da gerade richtig. Den kannten wir schon von 2017 und konnten diesen unsern Freunden empfehlen.

Der Feuerkoch war auch schon voll am arbeiten, aber noch nicht fertig.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, marschierten wir hoch zum CP. Nach einem Schluck Most machten Hans-Peter und ich eine Runde um den CP um die Fahrzeuge zu besichtigen und mit den Besitzern ein wenig zu Plaudern.

Nach der Platzrunde fuhren wir mit dem Shuttle Dienst zum Schlammteich um die Fahrzeuge zu beobachten, wie sie über die Buckelpiste fuhren.

Der Selber Fahrer ist da schön aufgesessen und musste von der Kuppe geschleppt werden.

Ein Fahrer aus Deutschland schaffte es sein Fahrzeug zu zerstören. Bei seinem Opel sind die Breitriemen ausgefallen. Dabei ist die Aufnahme der Spannrolle gebrochen und hat dabei auch den Lüfter zerstört. Eine Heimreise mit dem Fahrzeug wird es so schnell nicht geben. 🙁

Die Fahrten durch den Schlammteich konnten wir nicht mehr beobachten, es fing an zu regnen und wurde immer schlimmer. Also runter zum Messegelände, nochmals eine Kleinigkeit essen. Diesmal beim Ägypter. Fladenbrot mit Kichererbsen (Falafel). Schmeckte wie im Vorjahr wieder gut. In der Zwischenzeit hat es richtig angefangen zu schütten.

Etwas Süßes hatte auch noch platz. 🙂

Nach dem Essen verabschiedeten sich Hans-Peter und Marion, sie mussten ja wieder zurück nach Kärnten. Wir bedauerten das sehr, hatten wir doch jede Menge Spaß.

Das Messegelände war leer gefegt. Riesige Wasserlacken am Gelände. Alle Besucher weg.

Wieder am CP angekommen sahen wir unweit neben uns ein paar Fahrzeuge mit Amstettner Kennzeichen, also hin und quatschen. Sie waren auch schon öfters hier und ebenso von der Veranstaltung enttäuscht. Sie haben uns gesagt, das sie schon seit dem Morgen hier sind und noch gar nicht am Messegelände waren und dieses auch nicht besuchen werden. Sie sind hier um sich mit gleichgesinnten zu treffen und um ihr Fahrzeug zu testen. Genau diese Aussagen habe ich ein paar mal gehört. Die Messe interessiert die wenigsten. Bin gespannt, wie lange es die Veranstaltung in dieser Form noch geben wird.
Da wir diesen Tag viel auf den Beinen waren, schmissen wir uns zeitig ins Bett.

Die ganze Nacht über Regen, auch am Morgen. Wir nahmen unser Frühstück im WoMo ein und beschlossen danach die Heimreise anzutreten. Mit diesem Entschluss waren wir nicht die einzigen. Es fuhren mehr Fahrzeuge den Berg runter als hoch, und das am Samstagmorgen. 🙁

Mal sehen ob uns der Erzberg nächstes Jahr nochmal locken kann.

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