St-K-NOe-K

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9

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Geocaches:

4

Steiermark – Kärnten – Niederösterreich – Kärnten

Nach dem Treffen auf der Veitsch blieben wir noch kurz in der Steiermark. Wir wurden zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Wer uns kennt, weiß dass wir eine Einladung zum essen nur schwer ausschlagen können. Schon gar nicht wenn ein lieber Freund Geburtstag feiert. Nach knapp 15 Minuten Fahrzeit standen wir auf einem privaten Platz. Sehr schön und auch relativ Ruhig gelegen. (Weil ich schon mehrere Anfragen über Facebook bekommen habe. Für diesen Platz gibt es keine Koordinaten. Er ist Privat und normalerweise darf man dort nicht stehen.)

Dem Bach nebenan konnte Eico nicht widerstehen. Er musste da rein. Ich nutze die Möglichkeit unseren Wassertank aufzufüllen.

Nach der Körperpflege wurde es in der Küche geschäftig. Der Holzofen wurde eingeheizt und das Bauernbratl vorbereitet. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen wurde ein Zirbenschnapserl serviert.

Das Bauernbratl braucht seine Zeit. Also besichtigten wir in der Zwischenzeit ein Kleinkraftwerk. Immer wieder interessant.

Als wir von der Besichtigung zurück kamen, wurden wir schon von einem herrlichen Duft aus der Küche empfangen.

Sowas von Gut! Aber das war nicht alles. Auch der Mehlspeismagen wurde gefüllt. Nach dem guten Essen gingen wir zu einen kleinen Fischteich. Eine gepflegte Anlage unweit von unserem Stellplatz.

Bis in den späteren Abend saßen wir noch gemütlich zusammen. Nach einer ruhigen Nacht, begannen wir den Tag mit einem kräftigen Frühstück.

Nach dem Frühstück besuchten wir nochmals unseren Gastgeber und fuhren anschließend weiter nach Kärnten. Es ging nach .. 

Die Familie von Hans-Peter stammt von hier und er kennt die meisten (alle) Einwohner. Wir stehen wieder auf einem privaten Grundstück.

Die Schotterpiste die auf den ersten 3 Fotos zu sehen ist, ist die offizielle Zufahrtsstraße nach St. Martin. 🙂

Nach einer herzlich Begrüßung, wir kennen Didi unseren Gastgeber ja schon von früher, bezogen wir unseren Stellplatz.

Nur sitzen, labern und Schnaps trinken geht auch nicht. Wir bekamen vom Messner eine exklusive Führung im Pfarrhof. Das Gebäude hat er von der Kirche gekauft und beginnt es nun zu renovieren. Eine Herausforderung die nicht viele annehmen würden. 

Der neue Besitzer sammelt alles was Alt und irgendwie brauchbar ist um das renovierte Haus dann auch Stielgerecht einrichten zu können. Dementsprechend voll ist das Gebäude.

Auf dem ersten Foto ist das ehemalige Zimmer von Hans-Peter zu sehen. Die Eisen beschlagene Tür führt auf den Dachboden und ist mehrere Hundert Jahre alt. Den dazugehörenden Schlüssel könnte man zur Not als Waffe verwenden. 🙂

Natürlich wurde der Dachboden auch gleich ausgiebig begutachtet.  

Auf dem Foto in der Mitte sieht man wie zwei Kamine zu einem werden. Die Kamine sind so groß, das man darin kriechen kann. Das letzte Foto zeigt einen Kamin von innen. Die haben ca. 70cm Innendurchmesser. Nachdem der Dachboden besichtigt war, ging es in den Keller. Der Keller geht über 2 Etagen.

Die Stiege zur ersten Kellerebene, nach dieser geht es nochmal tiefer runter. Das Mauerwerk ist  sehr feucht. Die Tür ist, laut einem Gutachter vom Denkmalschutz, rund 400 Jahre alt.

Das Mauerwerk ist schon sehr angegriffen. Ich persönlich halte das Ganze für ein Sinnloses unterfangen. Das Mauerwerk ist schon so porös, dass man den Mörtel mit den Fingern heraus kratzen kann. Es sind auch schon große Risse zu sehen. Das Fundament gibt schon langsam nach. Über kurz oder lang, wird das Gebäude in sich zusammen fallen. Der Messner meint aber es hält noch hundert Jahre, ich wünsche es ihm.

Der ehemalige Stall sieht nicht besser aus. Da hat er schon Betonstützen gemacht, damit der nicht zusammen fällt. (letztes Foto)

Die Scheune über dem Stall. Was will man da noch retten?

Am Abend wurden die Ponys und der Noriker in den Stall gebracht, wir statteten ihnen einen Besuch ab. Eico nicht fad, probierte auch gleich das Futter der Pferde. Es schmeckte ihm sogar. 🙂

Am nächsten Morgen wie gewohnt ein ausgiebiges Frühstück, heute wollen wir wandern gehen. Die Ruine Silberberg gilt es zu finden.

 

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg die Ruine zu finden. Gar nicht so leicht, hier gibt es Wald, viel Wald und dieser ist so dicht, dass auch das GPS an seine Grenzen stößt, aber wir haben es dann doch geschafft.

Warum man da den Baum untermauert hat blieb uns verborgen. Corinna ist ca. 150 cm groß, da sieht man welche größe die Bäume hier haben. Dann erreichten wir die Ruine.

Allzu viel ist von der Burg nicht mehr übrig, aber es war eine schöne Wanderung.

Wandern macht hungrig. Also gleich nach unserer Rückkehr zum WoMo den Grill angeworfen. 

Vom Stellplatz aus, eine herrliche Aussicht.

Die Bewohner hier oben sind schon lustig. Ein Postbus kommt hier oben nicht hin, das müsste schon ein ganz kleiner sein. 🙂

Leider verschlechterte sich das Wetter zusehends. Es fing an zu regnen und die Temperatur fiel in den einstelligen Bereich. Um uns am Abend zu wärmen kochten wir anständig auf. 

Über Nacht fiel die Temperatur abermals. Am morgen nach dem Frühstück beschlossen wir abzureisen. Es hat keinen Sinn und es macht auch keinen Spaß bei 7 Grad und Regen herum zu stehen.

Wir beschlossen in den Norden zu fahren. Kurze zeit später trafen wir bei uns Zuhause im schönen Mostviertel ein.

Vor dem Mittagessen ein paar Schnapserl damit auch die letzte Kälte aus dem Körper vertrieben war. Zu Mittag gab es paniertes Geselchtes.

Nach dem Essen eine Wanderung im schönen Ybbstal. Das Wetter war hier wesentlich schöner und wärmer wie in Kärnten.

Natürlich macht wandern hungrig. 🙂 Zum Abendessen Pizza und ein Schnapserl. 🙂

Den darauffolgenden Tag begannen wir gemütlich mit Frühstück. Den ganzen Vormittag wurde getratscht dann das Mittagessen zubereitet.  Lungenbraten vom Rind wird zu einem Steak verarbeitet.

Nur essen geht natürlich auch nicht. Nach dem Mittagessen zeigten wir unseren Kärntner Freunden den Mostviertler Sonnwendkreis. 

Die Sonnenuhr

Nach dem Mostviertler Sonnwendkreis besuchten wir liebe Freunde und es wurde natürlich wieder gespeist. 🙂

Am darauffolgendem Tag war wieder besichtigen angesagt. Zuerst der Stiftsgarten vom Stift Seitenstetten

Zum Schluss besuchten wir noch einen Mostbrunnen. 

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Nach der Besichtigung verließen uns unsere Freunde. Sie fuhren für ein paar Tage Nachhause. Die Trennung war aber nicht von langer Dauer. Zwei Tage später waren wir wieder Richtung Kärnten unterwegs. Über den Präbichl fuhren wir in den Trollinggraben. Dort suchten (und fanden) wir einen Geocache. 

Weiter ging es zum nächsten Geocache , den wir natürlich auch fanden. Zudem gibt es dort einen Übernachtungsplatz. 

Danach war wandern angesagt. Es ging auf den Emberg. Da gibt es einen alten Bunker. Der will besichtigt werden. Zu finden über Geocaching. 

Nachdem wir den Bunker ausgiebig besichtigt hatten fuhren wir noch einen Geocache an. Ein altes Kraftwerk, in einem Wald versteckt und nur durch eine kleine Wanderung zu erreichen. War einmal ein schönes Bauwerk, dass leider dem Verfall preisgegeben wurde. 

Obwohl man zu diesem Bauwerk an die 10 – 15 Minuten zu Fuß gehen muss, fanden wir dort jede Menge an Müll der wesentlich Jünger ist als das Gebäude. Ich kann nicht verstehen, warum jemand den Müll durch den Wald schleppt, anstelle ich auf der nächsten Deponie zu entsorgen.

Genug Geocache gesammelt. Es ging weiter Richtung Süden. Unser nächstes Ziel: Kapfenberg. Dort haben wir Übernachtet.

Nach einer, wie gewohnt, ruhigen Nacht, spazierte ich mit den Hunden eine Runde bevor wir weiter fuhren. Zuerst nach Kapfenberg um unseren Kühlschrank zu füllen. Danach nach Hirt. Das Bier muss auch aufgefüllt werden.

Es ist immer wieder eine Freude im Hirter Shop einzukaufen. 🙂

Wenn man genau schaut, sieht man wie die Hunde vorne sitzen und alles beobachten. Javis sitzt am Fahrersitz, Eico am Beifahrersitz. 🙂 

Nachdem Bier gebunkert war, ging es wieder den Berg hoch. Unser Ziel war wieder Sankt Martin am Silberberg. Unsere Freunde Hans-Peter und Marion waren schon oben und erwarteten uns.

Die Kirche von Sankt Martin am Silberberg.

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Den Rest des Tages verbrachten wir mit gemütlichen zusammensitzen. Didi unser Gastgeber, sagte uns dass er am nächsten Tag Kartoffel aussähen will. Weil den ganzen Tag herumsitzen langweilig ist, halfen wir ihm dabei. Die Kartoffeln (Red Lady) wurden nach der russischen Methode eingelegt. Sie werden nur auf die Erde gelegt und anschließend mit Stroh und Heu zugedeckt.

Nachdem das Stroh aufgebracht war, war es genug mit arbeiten. Schließlich lebt der Mensch nicht nur von der Arbeit. Also den Grill angeworfen.

Am Abend entzündeten wir ein Lagerfeuer.

 

Am nächsten Morgen war wieder arbeiten angesagt. Es wurde noch etwas Heu auf die Kartoffeln gegeben. Das war schnell erledigt und so konnten wir uns zu Mittag schon wieder unserer Lieblingsbeschäftigung widmen. Essen. 🙂

Am Abend ging ich noch eine Runde mit den Hunden. Dabei entdeckte ich einen Miststreuer. Der war kleiner als mein Autoanhänger. Daran erkennt man wie schwierig es da oben auf den Berg ist eine Landwirtschaft zu betreiben.

Am nächsten Tag wieder komplett Urlaub. Nichts tun nur tratschen und natürlich essen. Didi brachte uns, als Dankeschön fürs helfen, ein paar Karton Bier. Ist ein ganz Lieber. 🙂 In einem Gasthaus bestellten wir uns Pizza. Die Pizza wird da ganz individuell angefertigt. Es gibt da keine „Margarita“, „Diavolo“ oder ähnliches. Man sagt was man auf der Pizza haben will und das kommt rauf. Ausgezeichnet gut!

Am Vorletzten Tag von unserem Urlaub bekamen wir Besuch. Rudi, ein guter Freund, war auf der Durchreise und besuchte uns am Berg.

Der Noriker und die Ponys mussten in den Stall. Das hieß es wurde Zeit das Lagerfeuer zu entfachen.

So sind die letzten 3 Wochen vergangen. Schön und gemütlich. Ein letztes Frühstück, dann verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und fuhren Nachhause.

Früher fand man hier noch Silber. Das einzige „Silber“ dass man hier noch findet, ist der silbern schillernde Quarz. Den findet man zu genüge. 

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Wir wünschen dir eine schöne Zeit!